IAT-Science-Cast Folge 01 Wissenschaftsskepsis in Krisenzeiten – am Beispiel Österreich
Shownotes
Vortrag: Wissenschaftsskepsis in Krisenzeiten – am Beispiel Österreich
Vortragender: Dr. Jakob-Moritz Eberl, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Universität Wien.
Datum: 15.08.2024
Im Vortrag von Dr. Eberl geht es um die Grundlagen der Wissenschaftskommunikation und ihre Herausforderungen in einem politisierten und medialisierten Umfeld.
Wenn wir von Wissenschaftsskepsis sprechen, sollen wir zwischen wissenschaftlicher Skepsis, die als treibende Kraft der Wissensproduktion dient, und Wissenschaftsskepsis, die institutionelle Wissenschaft und deren Akteur:innen in Frage stellt, unterscheiden. Österreich steht europaweit auf dem vorletzten Platz, was die positive Akzeptanz von Wissenschaft betrifft. Verschiedene Faktoren wie Science Literacy, Populismus, Freiheitsideologien und Naturglaube spielen bei der Wissenschaftsskepsis in Österreich eine große Rolle.
Die komplexen Spannungsfelder zwischen Wissenschaftsskepsis und wissenschaftlicher Skepsis, insbesondere während der Corona-Pandemie, wurden anhand des „Austrian Corona Panel Projects“ beleuchtet. Das „Austrian Corona Panel Project“, eine mehrwellige Online-Panel-Befragung mit 1500 repräsentativ ausgewählten Teilnehmer:innen, untersuchte die soziale, mediale und politische Dimension der Pandemie in Österreich.
Zur Person:
Dr. Jakob-Moritz Eberl ist Senior Scientist an der Universität Wien mit dem Schwerpunkt Medien und Demokratie. Sein Hauptforschungsinteresse gilt den Einflüssen von Mediendiskursen und Medienbias auf öffentliche Meinung und politisches Verhalten.
Die Folien zum Vortrag finden Sie unter:
https://www.akademietraunkirchen.com/podcast-folge-1-wissenschaftsskepsis-in-krisenzeiten-am-beispiel-oesterreich/
Transkript anzeigen
00:00:02: Wissen schafft Begeisterung.
00:00:04: Internationale Akademie Traumkirchen.
00:00:07: Guten Tag und herzlich willkommen.
00:00:09: Schön, dass Sie dabei sind.
00:00:11: Im Sinne unseres Motos Wissenschaft, Begeisterung freuen wir uns Ihnen den Vortrag von Dr.
00:00:18: Jakob Moritz Eberl vom Fifzehnten August zwei Tausendvierundzwanzig an der Internationalen Akademie Traumkirchen mit dem Titel Wissenschaftskepsis in Krisenzeiten am Beispiel Österreich präsentieren zu können.
00:00:33: Dr.
00:00:33: Jakob Moritz Eberl ist Senior Scientist an der Universität Wien mit dem Schwerpunkt Medien und Demokratie.
00:00:41: Sein Hauptforschungsinteresse gilt den Einflüssen von Mediendiskursen und Medienbais auf öffentliche Meinung und politisches Verhalten.
00:00:50: Die Folien dazu finden Sie online auf unserer Homepage unter akademietraumkirchen.com.
00:00:59: Wir wünschen Ihnen eine spannende und aufschlussreiche Nachhörmöglichkeit.
00:01:04: Also, das ist sehr viel von dem, was ich heute besprechen werde, zumindest schon angeht.
00:01:09: Sprachen worden.
00:01:10: Es geht um Wissenschaftskepsis in Krisenzeiten.
00:01:13: Es war der Kurztitel.
00:01:15: Ich hatte einen Langtitel, wo zwei Sachen entgegen sind, und zwar die Wissenschaftskommunikationen in Krisenzeiten und die Wissenschaftskepsis dahinein spielen.
00:01:27: Ich bin ein Kommunikationswissenschaftler.
00:01:30: Ich weiß nicht, wie viele sie über das Institut für Kommunikationswissenschaften und wie viele ihnen wissen.
00:01:35: Wahrscheinlich relativ wenig.
00:01:37: Und man fragt sich, was macht denn Ihre Kommunikationswissenschaften hier?
00:01:42: Wie viele Kommunikationswissenschaften in einer Kränenziehe kann man wahrscheinlich an einer Hand abzählen?
00:01:48: Und wie oft haben Sie sich wirklich gefragt gestellt, ah, jetzt möchte ich gerne wissen, was eine Kommunikationswissenschaft dazu zu sagen hat.
00:01:55: Aber tatsächlich sind wir das bestplatzierte Institut an der Universität Wien.
00:02:01: Ich meine, diese Ranking sind nicht alles, aber die sagen schon ein bisschen etwas darüber.
00:02:06: welche Qualität dann vor allem wissenschaftlichem Output auch geleistet wird, unter anderem im Shanghai-Wanking Platz drei einer kommunikationswissenschaftlichen Institute und in einem anderen Wanking Platz zehn.
00:02:23: Das heißt, es gibt uns wirklich und wir sind international tatsächlich bekannter als wir es national sind.
00:02:30: Was machen Kommunikationswissenschaftler so?
00:02:32: Sie lesen nicht nur Zeitung und erzählen dann anderen Leuten, was so in der Zeitung steht.
00:02:36: Wir sind in Wirklichkeit eigentlich ein sehr interdisziplinäres Fach.
00:02:42: Im Kern steht schon das Verständnis von Kommunikation, Kommunikation und Gesellschaft.
00:02:49: Wie kann man Kommunikation optimieren?
00:02:52: Aber es geht auch sehr viel darum, wie kommt Kommunikation eigentlich an.
00:02:56: Und gerade bei dem Punkt, wenn man sich die Frage stellen muss, wie kommt sie an, ist man sehr schnell.
00:03:00: eben auch in der Politikwissenschaft, die ist man in der Soziologie, gerade im Bereich Wissenschaftskommunikation, ist man auch sehr schnell im Bereich Public Health.
00:03:10: Also gerade über die letzten Jahre, wenn es darum geht, Gesundheitsinformationen zu kommunizieren.
00:03:16: Das ist wirklich extrem interdisziplinär und wie auch gerade eben angesprochen wurde, so sind auch meine Forschungen sehr interdisziplinär ausgelegt.
00:03:23: Ich habe einen sehr politikwissenschaftlichen Teil, ich habe kommunikationswissenschaftliche und die letzten fünf Jahre vor allem auch im Bereich Public Health sehr viel Forschung gemacht und das trifft sich alles immer irgendwo.
00:03:38: Ich werde heute nicht über Zeitungslesen erzählen, sondern wirklich versuchen diese Hintergründe der Wissenschaftskepsis besser darzulegen und das ist vor allem etwas was ich in diesen letzten fünf Jahren mehr angeeignet habe als Forschungsfeld.
00:03:57: Ich werde ein bisschen darüber erzählen, was ich als Forschender mag, als Forschender Kommunikationswissenschaftler.
00:04:03: Aber sehr viel von dem, was ich beschreiben werde, kommt auch aus meinen Erfahrungen als kommunizierender Wissenschaftler.
00:04:11: Was ich in den letzten fünf Jahren nicht mehr sehr aktiv gemacht habe, ist das Kommunizieren von Wissenschaft, eben im Rahmen dieses Coronavirus-Projekt, wo wir sehr aktiv uns darunter bemüht haben, diese sozialen und politischen Dimensionen der Pandemie auch öffentlich zu kommunizieren.
00:04:30: Aber wie schon angekündigt wurde, keine Sorge, es geht nicht ausschließlich um die Pandemie, es geht um vielmehr.
00:04:35: Und das merken wir ja jetzt auch gerade über die Süßeschaftskommunikation, auch wenn es in den nächsten paar Jahren quasi zum Brennpunkt seit Langem wieder zentrales Thema geworden ist.
00:04:47: merken wir einen ist sehr gut, dass auch wenn zumindest derzeit auch die Pandemie vielleicht die Hinterköpfe der sich verdrängt hat oder kurzzeitig verdrängt wurde zumindest, das Thema Wissenschaftskepsis sich auf ganz viele Themen als Herausforderung ausgebreitet hat.
00:05:04: Und darum geht es ein bisschen.
00:05:07: Ein Überblick, glaube ich, den Überblick brauchen wir nicht, gehen wir in mediasres.
00:05:12: Vielleicht noch ein wichtiger Punkt.
00:05:14: Wenn man Sozialwissenschaften allgemein denkt und Kommunikationswissenschaften sind ein Teil der Sozialwissenschaften, denkt man eben oft gar nicht daran, dass wir eigentlich doch auch einen sehr positivistischen Teil haben.
00:05:28: Was heißt das?
00:05:29: Einen empirisch auf Statistik, auf Zahlen ausgelegten Teil der Forschung haben.
00:05:36: Ich höre zu diesem Teil der Forschung, ich werde auch sehr viele Zahlen berichten.
00:05:40: Manche Zahlen aus anderen Forschungsprojekten prägten sie eher.
00:05:44: schon berichtet worden.
00:05:45: Ich möchte Sie nur darauf vorbereiten.
00:05:46: Achtung, es werden auch Zahlen kommen.
00:05:48: Die Zahlen fühle ich mich wohl.
00:05:51: Also.
00:05:53: So.
00:05:54: Zuerst ein bisschen was über Wissenschaftskommunikation, Wissenschaftskommunikation.
00:05:57: Da gibt es eine ganze Theorie dazu, was das eigentlich ist.
00:06:01: Und Teile dieser Theorie, die uns im allgemeinen Sprachgebau und im allgemeinen Verständnis von Wissenschaftskommunikationen im präsentesten sind, sind eigentlich schon extrem veraltet.
00:06:13: Es gibt das sogenannte Defizitmodell.
00:06:16: Das Defizitmodell geht davon aus, dass wenn wir Wissenschaft kommunizieren wollen, dann können wir das am besten an Universitäten, können wir das an Schulen.
00:06:26: Es geht darum, dass wir als Lehrende oder Wissenschaftler ihnen diese Informationen einfach nur bereitstellen müssen.
00:06:34: Sie sind dann die passiven Rezipienten und wenn ich das nur richtig kommuniziere, dann werden sie das schon aufnehmen.
00:06:42: Wissenschaftskepsis im Umkehrschluss auch oftmals als reines Bildungsprobleme gesehen.
00:06:49: Und ich weiß nicht, wenn Sie das die letzten Jahre befolgt haben, sehr auskommt man in Diskussionen und dann einfach, ja, die sind Bildung.
00:06:55: Bildung ist das Problem.
00:06:57: Würden die noch mehr in der Schule aufgepasst haben, hätte man ein paar mehr Akademikerinnen und wäre das Ganze geklärt.
00:07:03: Das ist ein veraltetes Modell, sagt ich zum Beispiel noch mehr.
00:07:09: Drauf gefolgt.
00:07:10: ist das Wissenschafts-Dialog-Modell oder das Public Engagement-Modell, das gegenüber schon ein bisschen mehr mit einbezieht.
00:07:20: Wo das Argument ist, eben es geht nicht um die passiven Rezipientinnen, sondern es geht um den Austausch mit den Rezipientinnen, also mit den Zuhörberinnen.
00:07:30: Wenn wir wollen, dass diese wissenschaftlichen Informationen dieses Verständnis entwickelt wird, dass es hängen bleiben soll, dann müssen wir auf Augenhöhe miteinander sprechen.
00:07:45: Macht grundsätzlich durchaus, glaube ich, vielen von ihnen Sinn, ist auch im Teil immer etwas, was wir uns so heutzutage auch immer argumentieren würden.
00:07:54: Wir sehen das auch eben hier als Beispiel bei den Sciencebusters, wo es darum geht, eben nicht nur als so einer externen Vortrag oder im Schulbereich Wissenschaft zu vermitteln oder in dem Wissenschaftsjournalismus teil einer Zeit um Wissenschaft zu vermitteln, sondern so, dass es irgendwie angleichbar ist, dass es Spaß macht, dass man das Gegenüber irgendwie einbietet.
00:08:19: Das mittlerweile aber gängige Modell.
00:08:22: Und das ist auch das, was ich heute verwenden werde als theoretischen Überbau, um zu verstehen, was Wissenschaftskommunikation in diesen Zeiten als Bericht berücksichtigen muss.
00:08:33: Und warum wir da stehen, wo wir heute stehen, ist, dass man eigentlich Wissenschaftskommunikation als politische Kommunikation muss.
00:08:42: Und das ist nicht das, was gerade schon angesprochen wurde, dass man quasi lenken muss, dass man verzehren muss oder dass man aus manipulativer Hintergrund vielleicht Sprache verwenden sollte, sondern man muss sich dessen bewusst sein, dass Wissenschaftskommunikation nicht im luftklären Raum stattfindet.
00:09:04: Und das Wissenschaft schon immer hochpolitisch war.
00:09:08: Ich habe hier ein paar Beispiele, die Stammzellenforschung, Atomenergie, Vollzente, GMO, wie heißt das GEM?
00:09:22: Irgendwo ist angesprochen worden.
00:09:24: Covid natürlich.
00:09:26: Ganz, ganz tolles Beispiel, dass mir so nicht bewusst war, ich weiß nicht, ob sich die Dokumentation mit dem Erwin Steinhauer gesehen hat, unter pflegstes Jahrhunderts, hundertfünfzig Jahre, wie noch Hochquellwasser, wie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, na, damals die Wissenschaftler, transaliert wurden, weil sie die Leute aufmerksam darauf machen wollten, dass die Kohlerhaut-Pandemie durch das schlechte Wasser in Wien, für jene Polizei hat man sie damals beschimpft.
00:09:54: sehr ähnliche, sehr viele Parallelen zu dem, was in den letzten Jahren passiert ist.
00:09:58: Und auch damals eben Wissenschaft ist hoch politisiert.
00:10:07: Außerdem findet eben Wissenschaftskommunikation nicht nur an Schulen statt, nicht nur im Wissenschaftsbereich, im Wissenschaft journalistischen Bereich von Zeitungen statt oder Universitäten, sondern in einem medialisierten Raum und quasi überall.
00:10:27: und da gelten auch andere Regeln oftmals.
00:10:30: Und die Bürgerinnen nehmen dann Informationen auch ganz anders wahr.
00:10:35: Vorher gesagt, ich bin selber politischer Kommunikationsvorschlein, das ist genau diese Schnittstelle zwischen der Politikwissenschaft und der Kommunikationswissenschaft, wo sehr viel darum geht, wie unsere politischen Einstellungen, unsere Verarbeitung von Informationen beeinflussen.
00:10:52: Und das ist genau das, was es da geht.
00:10:55: dass jegliche Fakteninformationen, die wir bekommen, trotzdem durch unsere politischen Filter durch muss.
00:11:04: Also diese Informationen müssen dadurch, sie werden in uns nochmal durch diese Filter bearbeitet.
00:11:11: Das sind sogenannte Prädispositionen.
00:11:16: Im Englischen verwendet man den Begriff des Motivated reasoning oder Disconfirmation bias.
00:11:21: Das heißt, etwas, das wir sowieso schon Grundsätzlich sympathischens werde ich dann viel eher auch aufnehmen, weil es meine eigene Meinung bestätigt oder umgekehrt, wenn ich grundsätzlich nicht glaube, dass das das stimmt aus eben politischen Voreingenommenheiten, lasse ich mich auch viel schwerer von noch so guten Argumenten überzeugen.
00:11:47: Das heißt, eine der großen Herausforderungen der Wissenschafts- kommunikation ist nicht unbedingt das Bildungsniveau oder Wie gut wir jetzt unsere Wissenschaft kommunizieren?
00:11:57: Es gibt ausgezeichnete Wissenschaftskommunikatorinnen.
00:12:01: Es gibt auch nichts so ausgezeichnete, das möchte ich gar nicht abstreiten.
00:12:04: Aber das ist nicht unbedingt der Punkt, wo die Herausforderung liegt.
00:12:08: Die Herausforderung liegt eben in der Politisierung von Wissenschaft und in der Medialisierung von Wissenschaft, also in dem Rahmen, in dem das Ganze stattfindet.
00:12:19: Wir sehen hier trotzdem das Public Engagement Modell.
00:12:23: Der Wissenschafts-Dialog-Teil bleibt da.
00:12:26: Er muss aber in einem Kontext verstanden werden, der viel breiter ist.
00:12:33: Politisierung von Wissenschaft.
00:12:35: Was bedeutet das eigentlich?
00:12:37: Ich sehe, ich habe schon länger nicht mehr weitergeblättert hier.
00:12:43: Das war schon angesprochen worden mit dem Hausverstand.
00:12:47: Darum geht es hier jetzt.
00:12:49: Wissenschaft.
00:12:51: Vor allem in den letzten Jahren, so früh, genauso, vor allem in den letzten Jahren, dass dort weiter teilweise ich zur Mechanisierung komme, wo ich erkläre, warum das vor allem in den letzten Jahren, in den letzten Jahrzehnten immer stärker geworden ist, ist Wissenschaft.
00:13:02: und das etablierte Wissen aus der Wissenschaft sieht sich immer mehr alternativen Meinungen gegenübergestellt.
00:13:10: Alternativen Meinungen, die aber Teil eines durchaus polit-, einer politischen Strategie sind.
00:13:15: Also nicht alternative Meinungen, die irgendwo im Internet auf medischminderligen Seiten platziert sind, sondern die Teil einer aktiven politischen Strategie werden, um eben politische Entscheidungen zu beinflussen.
00:13:32: Und die kommen dann plötzlich viel mehr tauben.
00:13:35: Und ich nehme das Beispiel jetzt nochmal, eben Kommunikationswissenschaft, denken uns die Zeitung vor, stellen uns die Zeitung vor, wie groß ist denn der Politikteil und wie groß ist denn der Wissenschaftsteil, wenn es den überhaupt gibt?
00:13:47: Und gerade da findet man immer mehr, im Politikteil immer mehr, auch diese alternativen Meinungen.
00:13:56: Hier sind zwei Beispiele aus jüngerer Zeit.
00:13:59: Einerseits die Corona-Infang wäre ein riesiges Gentechnik-Experiment, oder, wir haben es gerade schon gehört, Umweltschutz mit Hausverstand statt Klima-Infang.
00:14:10: Und wie auch schon gesagt wurde, der Hausverstand muss nicht an sich etwas schlechtes sein und gerade die bei Umfragen ist es durchaus so, auch selber in erster Linie umfragen, umfragen ist es auch immer so, wie man genau die Frage stellt, hat natürlich in Einfluss auch darauf, welche Resultate daraus kommen, es ist angesprochen worden, muss das überhaupt ein Gegensatz sein, daraus verstand und die wissenschaftliche Evidenz, muss es natürlich nicht, in dem Fall ist es aber natürlich genauso abgefragt worden, dass es kein Vorwurf sein würde.
00:14:43: macht es auch ein bisschen verständlicher, aber tatsächlich in der politischen Kommunikation von politischen Parteien wird es als Gegensatz verwendet.
00:14:52: Das hat man in den letzten Jahren immer wieder gesehen, nicht nur von der FPÖ, zuletzt auch vom burgenländischen Landeshauptmann, dass wissenschaftliche Evidenz ein Hausverstand gegenübergestellt wird als Gegenteil hat.
00:15:10: Ich habe hier Also, es ist vorhin schon kurz angesprochen worden.
00:15:14: Ich habe in meinem Verzahlen noch mitgebracht.
00:15:16: In dem Fall kommen die Einersatz vom Hostel Corona Panel Projekt.
00:15:20: Das ist ein, glaube ich, nicht tatsächlich das größte Umfrageprojekt, das wir in Österreich hier hatten.
00:15:26: Es sind thirty-fünf Umfragewähnen gewesen.
00:15:29: Teilweise denselben Leuten, teilweise nicht ganz denselben Leuten, wenn man keine Menschen dazu bringen kann, thirty-fünfmal eine Umfrage teilzunehmen.
00:15:36: Aber in der Hinsicht... Und gleichzeitig in meiner Zusammenarbeit mit der ÖAW, seiner Wissenschaftsgebnisstunde.
00:15:45: Aber hier nur als Beispiel, man kann sagen, wenn die Politikerinnen und Politiker, dass sie in ihrer politischen Strategie machen, in ihrer Kommunikation machen, ist es ja eh, sie sollen die halt machen, sind halt Politiker, ist halt so.
00:16:00: Vielleicht in anderen Ländern nicht so, aber ist halt so.
00:16:04: Das Problem haben wir dann, wenn das sich natürlich auch in den Wahrnehmungen der Wählerinnen und Wähler unschlägt.
00:16:10: Und das ist das, was ich hier kurz zeigen wollte.
00:16:13: Nur siebzehn Prozent der FÖ-Wählerinnen sind der Meinung, dass die Pandemie gezeigt hätte, dass die Wissenschaft in der Krise die leisten kann.
00:16:21: Über fünfzig Prozent bei allen anderen Wählerinnen.
00:16:25: Sonstige sind in dem Fall nicht Wählerinnen.
00:16:27: Da sieht man auch, dass das grundsätzlich ein bisschen anders aussieht.
00:16:34: Und zur Medienisierung.
00:16:35: Ich habe vorher schon gesagt, es geht darum, dass wir verstehen müssen, dass Wissenschaftskommunikation eben in unterschiedlichen Kontexten stattfindet und eben auch in einem medialen Kontext.
00:16:47: Wichtiger Punkt da ist vor allem der Punkt Social Media, deswegen auch in den letzten zehn Jahren stärkleres, also stärkleres, zumindest in unserer Bahn auch ein stärkleres Problem, aber definitiv auch grundsätzlich in der Gesellschaft, wenn wir eben überfachten wie ... Missinformation oder eben gezielter Missinformation, also Desinformation, wenn wir darüber nachdehnen.
00:17:11: Das heißt, die Wissensvermittlung, die Wissenschaftsvermittlung und die Aushandeltenprozesse dazu finden müssen wir nur im geregelten Rahmen statt.
00:17:20: Kann man auch sagen, das war vielleicht auch nicht so gut, wie das früher teilweise gemacht wurde, wo viele Leute ausgeschlossen wurden, aus diesem Austausch.
00:17:30: Tatsächlich ist es jetzt aber so, dass sich das in einem digitalen Raum verschoben hat.
00:17:35: dass es sich pluralisiert wird, aber auch fragmentiert wird.
00:17:38: Was heißt das?
00:17:39: Es gibt im positiven Sinne immer mehr Möglichkeiten.
00:17:42: Also jeder von ihnen kann einen Wissenschaftsblock haben.
00:17:46: Vielleicht in dem Raum und nicht so problematisch.
00:17:48: Ich sage es noch mal, jeder von ihnen kann einen Wissenschaftsblock haben.
00:17:53: Und das ist gerade, wenn man vielleicht nicht in diesem Rahmen ist, kann das auch recht problematisch sein, weil das dann wahrscheinlich mit Wissenschaft nicht mehr sehr viel zu tun hat.
00:18:04: Und es ist für den durchschnittlichen Bürger und die durchschnittlichen Bürger relativ schwierig zu unterscheiden, was jetzt ein ernstzunehmender Block ist und was nicht.
00:18:15: Ich bin mir sicher, Sie haben im Familien- und Bekanntenkreis sicher schon mal irgendeine Seite zugeschickt bekommen, wo Sie wie Sie dann länger auf dieser Webseite oben gefressen sind, dann gemerkt haben, da stimmt irgendwas nicht damit.
00:18:29: Die Digitalisierung grundsätzlich hat auch einen ökonomischen Druck ausgeliebt auf traditionelle Medien, also auf klassischen Medien und insbesondere auch auf den Wissenschaftsjournalismus.
00:18:41: Dadurch, dass es eben zu einer immer größter werdenden Ressourcenklappheit bei etablierten Medien kommt, weil es eine immer stärkende Abhängigkeit eben von Social Media Plattformen gibt, vom digitalen Raum.
00:18:58: Und da durchaus die Wissenschaftsredaktionen jene sind vom Ersten.
00:19:03: eingespart wird.
00:19:06: Und das Ganze wird dann im Rahmen von Social Media durchaus auch nochmal erleichtert, also die Problematik wird erleichtert, die Verbreitung von Missinformationen und Desinformationen wird erleichtert, weil die Algorithmen, die dort im Werk sind, gerade durchs emotionale Auseinandersetzung bevorzugen.
00:19:28: sichtbarer machen, dann wird auch wieder mehr davon.
00:19:30: Es wird tendieren grundsätzlich als Menschen eher auf sehr emotionale und negative Inhalte zu reagieren und dann auch zu interagieren und darauf das wiederum in sozialen Medien damit interagieren, wenn die Erstbilder sich fahren.
00:19:44: Und das ist so ein Kreislauf, der diese ganze Problemartik der Wissenschaftskapsis in der Wissenschaftskommunikation, in Krisenzeiten, in einem politisierten und medialisierten Kontext nochmal verschärbt.
00:19:58: Es ist nichts Neues, wie wir gerade vorhin auch schon gehört haben, aber es ist sicher, es ist sicher das Brennglas jetzt draufgelegt worden, was da eigentlich alles passiert, weil zum ersten Mal die Konsequenzen, dessen auch viel unmittelbarer, greifbarer geworden sind, als jetzt vielleicht in den Jahren davor waren.
00:20:20: Ja, aber zum Beispiel aus dem Medienbereich, um das ganz kurz zu erklären, Personen, die mindestens einmal die Woche Nachrichten auf ORF verfolgen, stimme der Aussage, die Pandemie hätte gezeigt, dass Wissenschaft in der Krise viel leisten kann, deutlich eher zu, als Personen, die nicht regelmäßig Nachrichten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verfolgen.
00:20:45: Bei ServusTV, ich möchte jetzt niemanden hier zu nahe treten.
00:20:48: Ich glaube, in oberester Reichheit der Sender durchaus auch mehr Reichwerte als manchen anderen Bundesländern, sehen wir genau das Gegenteil.
00:20:58: Das durchaus ein extrem problematischer Fall ist der ja durchaus auch im Moment rechtlich auch noch ausverhandelt wird, wenn es um die Verbreitung von Hetze und Missinformationen geht.
00:21:12: Bei Twitter sind neue Daten, in dem Fall leicht sieht das schon mehr an.
00:21:16: Das war mitten während der Pandemie, war der Unterschied zwischen beiden Balken noch viel deutlicher.
00:21:21: Ich habe jetzt Dritter gesagt, ich möchte nicht loslassen, bin selber sehr aktiv dort.
00:21:25: Mittlerweile heißt es ja nicht mit Dritter, es heißt X und mittlerweile ist die Kommunikationskultur dort um einiges schlimmer geworden, als jetzt vielleicht auch was auf der anderen Plattform mittlerweile ist.
00:21:38: Aber noch lange nicht so schlimm wie auf Telegram.
00:21:42: Also Personen, die regelmäßig Telegram nutzen, würden auch diese Aussage deutlich eher, relativ weniger zustimmen als andere.
00:21:53: In Krisenzeiten, gerade in Krisenzeiten, haben Misinformation, Verschwörungsmöten eine besonders guten Nährung.
00:22:03: Ich spreche von Krisenzeiten, es ist für das Beispiel der Pandemie, aber ich möchte gar nicht nur auf der Pandemie bleiben, wir haben eine Situation der Poly-Krise, also mehrere Krisen, die zeitgleich stattfinden, auch ineinander übergehen.
00:22:19: In die Pandemie haben wir die Klimakrise.
00:22:22: Wir haben die russische Investition der Ukraine.
00:22:25: Wir haben den Gasartinfekt.
00:22:27: Es sind ganz viele Situationen, wo die Unsicherheit herrscht, wo auch die Informationslage, die wir haben, entweder immer ein bisschen nach ist, wie es in der Pandemie auch oftmals war, oder eben in Kriegssituationen, wo es sehr schwierig ist, unabhängige Informationen überhaupt zu bekommen.
00:22:50: Und das schafft viel Klapps für Unsicherheit.
00:22:56: Gerade bei Thema Pandemie und Klimakrise haben wir eben eine ungewöhnliche Aussichtbarkeit von Wissenschaft, Sichtbarkeit von Wissenschaft auch im politischen Aushandungsprozess.
00:23:07: Und das macht uns besondere diese beiden Krisen besonders anfällig für dieses Phänomen Wissenschaftskepsis, für diese Problematik von Wissenschaftskommunikation in Krisenzeiten.
00:23:21: Gerade dieser enge Austausch zwischen Politik und Wissenschaft.
00:23:25: In dem Sinne, dass er ja eigentlich, also es wäre ja nicht was Gutes.
00:23:28: Wir wollen ja eigentlich, dass die Politik im besten Fall, es wird unwart geworden, aber eigentlich Evidenz passiert handelt.
00:23:36: Wobei die Entscheidungen am Ende dann trotzdem ja auch politisch bleiben müssen.
00:23:39: Es wird unterschiedliche Evidenz aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Richtungen kommen, die unterschiedliche Dinge abwägen und am Ende wird es immer ein Hartz im Zirkum fliegt geben.
00:23:48: Das ist Politik.
00:23:49: Politik hat immer eine Auslegung von Zirkonflikten und es muss dann eine politische Entscheidung getroffen werden.
00:23:55: Es ist aber immer eine politische Entscheidung und keine wissenschaftliche.
00:23:59: Das ist in den letzten Jahren nicht so gut übergekommen durchaus bewusst in der Art und Weise, wie die politische Entscheidung kommuniziert wurde.
00:24:08: Aber gerade diese beiden Kliesen sind auch hochkomplex, beschäftigen sich mit hochkomplexen Themen.
00:24:17: mit Konsequenzen, die oftmals nicht unentbaresichtlich sind, sondern erst später und die auch mit Unsicherheiten behauptet sind, was eben keine Null- und Eins Antwort gibt, was ein richtig und ein falsch gibt, sondern was eben eine Info gibt, die nicht in hundert Prozent der Fällen schützt, sondern in... von einem bestimmten Grad vor Ansteckung schützt, von einem bestimmten Grad vor schweren Verläufen schützt, wo es eben kein Null- und Eins gibt, wo man verstehen muss, bis zum gewissen Grad auch was Verscheinlichkeits-Rechnungen sieht.
00:24:54: Extrem diese Phase hinein bewegt hat sich auch die Problematik von Verschwörungsmüten.
00:25:02: Das ist einer der bekanntesten, die Plantennungverschwörung, was darum ging, dass die Pandemie selber konstruiert wäre, gezielt in die Wege geleitet wurde unter anderem, um das Bevölkerungswachstum wieder in Kontrolle zu bringen, um Kontrolle zu bringen und ähnliche Erzählungen gibt es auch zur Klima-Litze.
00:25:25: Wichtig ist, dass diese Verschwörungsmütten einen gemeinsamen Teilrahmen, auf dem ich dann später noch mal eingehe und der mit dem Stichwort Hausverstand schon ein bisschen angeht.
00:25:35: Im Englischen sagt man Tiesert, also angeht.
00:25:39: stoßen wurde.
00:25:41: Und das ist die Frage des Populismus, wo eben in diesen Krisen und in diesen Verschwörungsmünden eine bestimmte Ebene sehr präsent ist.
00:25:55: Und das ist die Kritik an politischen und technokratischen Eliten, wo grundsätzlich einmal davon ausgegangen wird, dass die einem als Normalbürger und Bürgerin etwas Böses freuen.
00:26:11: Das war eigentlich alles meine Einleitung.
00:26:15: Und jetzt erkläre ich Ihnen eigentlich etwas über Wissenschafts-Skepsis.
00:26:18: Ich erzähle Ihnen etwas über die Wissenschafts-Skepsis.
00:26:19: Ich habe das immer wieder als Begriff verwendet.
00:26:22: Es ist durchaus ein Umstrittener Begriff.
00:26:24: Und die erste Frage, die ich nach jeglichen Vorträgen bekomme, wo ich irgendwie mich mit Verschwörungsmütten, Missinformationen, Impf-Skepsis und so weiter beschäftige, ist eine der ersten Fragen danach immer.
00:26:37: Ja, weil die Skepsis ist doch etwas Gutes.
00:26:40: Warum sage ich, sie ist etwas Schlechtes?
00:26:42: Und das sage ich auch gar nicht.
00:26:45: Die wissenschaftliche Skepsis ist etwas Gutes.
00:26:49: Die wissenschaftliche Skepsis ist der Motor der Wissenschaft von der Beton und hinterfragt durchaus auch etabliertes Wissen.
00:26:58: Sie macht das aber nach der wissenschaftlichen Methode oder zumindest nach dem Ziel der wissenschaftlichen Methode und nicht Also mit dem Ziel der Wahrheitsdienung.
00:27:12: und sie dann auch die ersten Schutzfolgerinnen immer nur als vorläufig.
00:27:21: Wir alle haben es einfach einmal gehört, Prinzip der Falsifikation.
00:27:27: Die Wissenschafts-Skepsis funktioniert allerdings ein bisschen anders, aber da komme ich gleich dazu.
00:27:33: Das Ziel der Wissenschafts-Skepsis ist auch, den Dogmatismus zu verhindern.
00:27:38: Auch wenn das gerade Wissenschaftlerinnen in den letzten Jahren auch vorgeworfen wurde, ich würde sagen, die wenigsten sind dogmatisch beantragt, sondern wir eressen immer wieder neue Forschungsergebnisse, bestellen uns immer wieder selbst in Frage.
00:27:54: Wir überprüfen immer wieder Theorien empirisch, um zu schauen, ob sie dann eigentlich empirisch auch standhalten.
00:28:07: Das heißt, die Wissenschaft und die Skepsis ist etwas Gutes, wird auch organisiert, die Skepsis gelangt und folgt aber auch ganz zu Unterliegungen der Normen wie den Universalismus, der Kommunalität und der Unvereingenommenheit.
00:28:25: Das heißt, Wissenschaft quasi fürs Gute.
00:28:31: Die Wissenschaft Skepsis, wiederum, und das verwende ich jetzt auf dem Begriff.
00:28:35: Sie können dann gerne sagen, ich mag den Begriff eigentlich gar nicht, wie wir uns aber auf andere Begriffe verständigen.
00:28:41: Bei uns nennt man das dann Operationalisierung.
00:28:43: Ich verwende einen Begriff, ich definiere ihn und arbeite dann damit.
00:28:47: Die Wissenschaft Skepsis ist wir gemeint als psychologische Orientierung, also eine Kunst bis zum gewissen Grad Gefühlslage mit negativer Valenz.
00:28:59: gegenüber Wissenschaftlerinnen, wissenschaftlichen Institutionen, wissenschaftlichen Erkenntnissen oder den wissenschaftlichen Weltbild.
00:29:07: Also, dass die Welt überhaupt wissenschaftlich und mit wissenschaftlichen Methoden messbar wäre.
00:29:15: Wissenschaftsgapses in dem Fall zählt eben nicht auf die Weiterentwicklung des Wissens ab, sondern auf die Diskreditierung der etablierten Wissens.
00:29:24: Man sagt einfach nur, na, das stimmt nicht.
00:29:28: Ohne das man diesen Prozess der Falsifikation wirklich durchmacht und Studien ausbringt, die eben vorhandenes Wissen widerlegen werden.
00:29:43: Ein großes Problem aber eben bei den Begriffwissenschaftskepsis und eben auch, wie wir ihn verwenden, auch im allgemeinen starken Gebrauch, auch im politischen Diskurs, ist, dass wir uns eben eigentlich gar nicht auf diese Operationalisierung wirklich einigen können.
00:30:00: Ich versuche es jetzt mitzunehmen, um das uns auf vierzehnmal verständigen.
00:30:05: Aber ich möchte gar nicht sagen, wir haben nur das Problem auch im wissenschaftlichen Diskurs, damit Wissenschafts-Depsis mit sich zu operationalisieren, also zu definieren, weil teilweise wird vieles Vertrauen hergenommen, teilweise wird vieles Interesse hergenommen, teilweise wird Verschwörungsglaube oder die Ablehnung wissenschaftlicher Erkenntnisse hergenommen.
00:30:29: Das macht natürlich dann auch die politische Auseinandersetzung, auch die, wenn wir darüber diskutieren, welche Lösungen es denn geben würde, macht das Ganze durchaus schwierig.
00:30:42: Und deswegen, da kommt noch dieses Leid, komme gleich zu meinem Gedanken wieder zurück.
00:30:49: Dennoch müssen wir uns ganz gut die Frage stellen, warum ist das problematisch?
00:30:53: Ich glaube, in dem Raum muss ich dafür gar nicht so viel Zeit einnehmen.
00:30:56: Wir haben das Problem auf die individuelle Ebene der Wissenschaftskepsis, mich gerade schon gemeint hat, bis es eine maßgebliche Besource sei es für den beruflichen Erfolg, sei es für die Gesundheit, sei es für den ... Wir können uns als einfache Bürgerinnen, auch die Wissenschaftlerinnen, können sich nicht mehr dessen schmücken, dass sie einen allgemeinen Wissen für alle Wissenschafts der Reiche haben.
00:31:45: Wir müssen bis zum gewissen Grad Vertrauen in die Menschen.
00:31:49: Wissenschaft, um bei mir selber uns gar nicht mehr all dieses Wissen anzuarbeiten können.
00:31:56: Im Wirtschaft und Gesellschaft kann Wissenschaftskärfte zum Problem werden, bei mir in Wissenschaft auch eine zentrale Ressource für Innovation und Wohlstand sind, aber gerade im politischen Bereich, also im Gesundheits- und Gesellschaftspunktenbereich, an seinem Punkt, den ich vorhin schon eingestellt habe, droht eben gerade mit diesem Verneinen von wissenschaftlichen Fakten, ein Bruch oder ein Klaven oder mehrere Gegeben, so kleine Gesellschaft hineingetragen zu werden, sogenannte Parallelwelt, die sich dann entwickeln, wo einfach bestimmtes Wissen einfach gar nicht mehr anerkannt wird.
00:32:37: Und das Problem dabei ist eben, und das geht zu dem letzten Punkt, dass wir dann eben auch in eine Patstellung kommen, wenn wir politische Entscheidungen... setzen wollen, weil wir uns gar nicht darauf einigen können, was denn überhaupt die Basis unserer Wahrnehmung, die Basis unserer Entscheidungsgrundlage sein können.
00:32:59: Wenn wir uns nicht darauf einigen können, dass eine bestimmte Krise überhaupt vorherrscht, werden wir uns nicht darauf einigen können, wie wir diese Krise entgegenen können.
00:33:10: So, da wollte ich eigentlich vorhin hin.
00:33:13: Wissenschaftskepsis.
00:33:15: Wir müssen ja uns irgendwie darauf verständigen.
00:33:17: Was?
00:33:17: nein, damit.
00:33:18: Ich habe einen Vorschlag gegeben und möchte jetzt kurz zeigen, warum es eben problematisch ist, wenn man sich noch einzelne Teile vielleicht anschaut bzw.
00:33:26: wo vielleicht die Wissenschaftskepsis wirklich in den Kern hat.
00:33:32: Interesse in Wissenschaft, Interesse an Wissenschaft ist ein Beispiel, das oft hergezogen wird, um Wissenschaftskepsis zu messen.
00:33:43: Der Gedanke ist hier, dass eben das Interesse beschreibt.
00:33:47: das persönliche Engagement, das Personen haben können, um sie mit wissenschaftlichen Themen auseinanderzusetzen.
00:33:52: Die Vermutung ist, wenn man sich mehr aktiv mit diesen wissenschaftlichen Themen auseinandersetzt, dann wird man schon weniger wissenschafts skeptisch sein und dann wird alles gut.
00:34:04: Das erinnert sich auch von dieses Knowledge deficit-Modell.
00:34:11: Tatsächlich haben wir da auch Grundsätzlich Zahlen dazu.
00:34:16: Und das Witzige ist eben, wenn man sich nicht nur den Vergleich dieser einen, wenn man das nicht nur diese eine Zahl hernimmt und bei den vergleichswischen Ländern, also wie es eben im Europameterum ist, ist immer ein bisschen schwierig.
00:34:27: Der österreichische Kontext ist wohl auch sehr eigen.
00:34:29: Wenn der durchschnittliche Österreicher und die österreichische Österreicher grundsätzlich wenig vertrauen wird, dann ist auch das vertrauenende Wissenschaftler gelingen.
00:34:37: Und deswegen kann es man wohl spannender sein, zu schauen, wie ist eigentlich das Interesse?
00:34:41: Wie ist eigentlich das Interesse?
00:34:42: in die Wissenschaft im Vergleich zu anderen Themen bereichen.
00:34:45: Und es ist nicht so, als wären die Leute alle in Sport oder Kulturstätten interessiert oder in Politik.
00:34:50: Wissenschaft ist durchaus unter den Themen, dass die Leute mehr interessiert als andere Themen.
00:34:58: Also vielleicht ist das doch nicht ganz der Kern der Wissenschaft selbst.
00:35:03: Wenn man es zumindest vergleicht mit anderen Themen.
00:35:05: Kann man auch sagen, okay, vielleicht sind diese, die sind über fünfzig Prozent, trotzdem zu wenig.
00:35:10: Aber das ist jetzt eine normative Diskussion, sagen wir mal, von uns im Vergleich schaut es ja gar nicht so schön aus.
00:35:17: Vertrauen in die Wissenschaft, die Grundhaltung, dass Wissenschaft generell vertrauenswürdig ist.
00:35:24: Auch da geht es sehr gut vor allem um dieses Diffusevertrauen, die Wissenschaft, also wenn man die Wissenschaft ist, aber unsätzlich.
00:35:29: was aus der Wissenschaft kommt, den möchte ich vertrauen.
00:35:34: Auch hier sehen wir, das sind die Tramplettlinien, wichtigste nichts.
00:35:39: Die Linie der Wissenschaft ist über diese ganze Pandemie immer relativ weit oben gewesen.
00:35:45: Der grundsätzliche Österreicher vertraut einfach einen möglichen demokratischen Institutionen relativ wenig, aber dann der Wissenschaft eh noch am meisten.
00:35:55: Vielleicht ist das also auch nicht der Kern des Problems, die das Diffuse vertraut.
00:36:04: Jetzt komme ich zu etwas, was eben schon mehr der Punkt ist.
00:36:08: geht um die Kernskepsis und die Schnittstellenskepsis.
00:36:11: Wir haben das jetzt so genannt, die klärt gleich, was das ist.
00:36:14: Die Kernskepsis ist die Skepsis, dass Wissenschaft als Welt, die heutige Wissenschaft als Methode, nicht nützlich ist und nicht das leisten kann, was sie vorgibt zu leisten.
00:36:29: Die Schnittstellenskepsis ist speziell das, was auch vor mit der Politik, mit dem Einfluss der Politik schon angesprochen wurde, ist der Punkt, dass Es geht um die Aussahndungsprozesse stattfindet.
00:36:43: Es geht um die Bereiche, wo Wissenschaft mit Gesellschaft integriert.
00:36:47: Es muss nicht Politik sein, aber mit der Gesellschaft integriert.
00:36:51: Ab dem Wissenschaft nicht irgendwas defuses ist, was irgendwo in einer Universität oder tatsächlich in einem Elfenbeinform stattfindet, ab dem das quasi einen direkten Einfluss auf die Gesellschaft selber haben kann.
00:37:06: Und ich habe das jetzt leider vertreten, und das ist die Kernskepsis, um die Schrittstellenskepsis.
00:37:11: Ich nehme jetzt hier mal kurz ein Beispiel, ich habe mir Beispiele rausgeschrieben.
00:37:15: Also beginnen wir mal unten.
00:37:17: Um den Prozent sind der Meinung, dass die Welt nicht wissenschaftlich erklärbar wäre.
00:37:24: Um den Prozent der Österreicherinnen sind der Meinung, dass die Welt gar nicht wissenschaftlich erklärbar wäre.
00:37:31: Etwa vier oder dreiundzwanzig Prozent sind der Meinung, die Wissenschaft gewohnt auf der falschen Annahme, dass man alles berechnen kann.
00:37:41: Und ich nehme jetzt kurz was vorweg.
00:37:42: Also, dass es schon ein bisschen mehr der Kern und was eigentlich geht bei der Problematik der Wissenschaft.
00:37:50: Und wir haben bei den Schnipsten, Skepsis hier zum Beispiel, vierzig Prozent der Österreicherinnen sind doch auch der Meinung, dass Forschungsergebnisse durch den Interesse manipuliert werden, aber auch, um wieviel Prozent sind dabei, dass Wissenschaft und politische Interessen beherrscht werden.
00:38:10: Und das ist dieser Punkt, wo es eben wirklich um diesen Kontext geht, in dem Wissenschaft stattfindet und in dem Wissenschaft eben nicht nur zum Selbstzweck stattfindet, sondern eben in die Gesellschaft mit einem Einfluss haben kann.
00:38:28: Wir haben auch noch die Ablehnung der Wissenschaft mit der Erkenntnisse.
00:38:32: Etablierte Erkenntnisse, in Bekannte quasi einfach nicht akzeptiert werden.
00:38:38: Und da geht es um die alternativen Erklärungen, die dann oftmals an die Stelle dieser Erkenntnisse reden.
00:38:44: Durch hier kurz ein paar Zahlen, aber müssen wir auch nicht ins Detail gehen.
00:38:51: Es kann ich vorher schon angesprochen worden, anscheinend hat es vor Kurzem einen Vortrag dazu gegeben.
00:38:56: Der verzerrt und gentechnisch veränderten Lebensmitteln ist gesundheitlich unbedenklich.
00:39:00: Über fünfzig Prozent sagen, das ist falsch.
00:39:05: Wenn ich was genau in dem Wort trage, es gibt keinen Grund, derzeit davon auszugehen, dass das gentechnische Schwein mit Lebensmitteln per se gesundheitlich bedenklich werden.
00:39:17: Was man da aber schon auch sieht, ist, dass es durchaus Themen gibt, die wissenschaftliche Themen gibt, die kontestierter sind, also wo es durchaus mehr Widerspruch gibt.
00:39:29: Und andere, was nicht ganz so schlimm ist, dass es nicht wirklich eine Wissenschaftsgapsis, die sich dann gegen alle wissenschaftlichen Etablierten, diesen quasi, wissenschaftlichen Fakten, quasi über die Aussprache, sondern es gibt durchaus einen Unterschied.
00:39:49: Zumindest beim Tabakrauch sind sich der Großteil der Österreicherinnen einig, dass der zu gesundheitlichen Schäden führen kann, der noch acht Prozent der Österreicherinnen wollen auch davon nichts hören.
00:40:03: Aber warum jetzt das Ganze?
00:40:04: Warum habe ich das jetzt im Detail gesprochen?
00:40:07: Was ist jetzt also Wissenschafts-Gaps?
00:40:08: Wenn man sich diese unterschiedlichen Beispiele anschaut, könnte man zu ganz unterschiedlichen Schlüssen kommen.
00:40:15: Und das ist vielleicht ein Hinweis darauf, dass man sich vielleicht die wirklich als Gemeinsames anschauen muss, weil oftmals das Einzelne nicht das ganze Bild abgeben kann.
00:40:28: Und das ist auch das, was wir in dieser Studie, also der Hut, alles auf unserer Wissenschafts-Skepsis-Studie, was wir da gemacht haben, das wir uns tatsächlich haben zu verstehen, okay, dann ist die Wissenschafts-Skepsis vielleicht dieses Dreieck da in der Mitte und kein binäres Konzept, man ist skeptisch oder nicht skeptisch, sondern da kann, es kann ruhig diffusor sein auch.
00:40:51: Und was wir dann gemacht haben, ist, dass wir wirklich all diese Messungen, die ich Ihnen gerade gezeigt habe, hergenommen haben, und versucht haben, Profile in der Gesellschaft zu identifizieren.
00:41:02: Geht es nicht in die Methodik ein, das nennt sich Latente Profilanalyse, da versucht man Menschen zu identifizieren, die nach bestimmten Mustern zu diesen unterschiedlichen Themen antworten und ihr vielleicht auch ein bisschen etwas zur Beruhigung oder auch nicht.
00:41:18: Wir haben drei grundsätzlicher Muster.
00:41:24: Bürgerinnen identifizieren können mit Grundhaltungen über der Wissenschaft.
00:41:28: Es gibt die Wissenschaftsaffinen.
00:41:30: Das Wort ist vorher auch schon gefallen.
00:41:31: Wir gehen davon aus, dass dieser Raum aus wissenschaftsaffinen Personen besteht, die ein hohes Interesse an Wissenschaft haben, auch ein hohes Vertrauen in die Wissenschaft haben und dann eben gerade vor allem auch an der Kernstabs ist und dabei ablehnen und wissenschaftlicher etablierter Erdemisse, dass sie da sehr niedrig sind.
00:41:52: Wir sehen trotzdem, und das kann durchaus eine Eigenheit auch von Österreich sein, dass die Schnittschlechtslapset auch bei den Wissenschaftsaffinen doch vorhanden ist.
00:42:04: Das liegt dann aber vielleicht weniger an der Wissenschaft selbst als am politischen Kontext, in dem Wissenschaft dann auch oftmals ausgehandelt wird.
00:42:12: Dann sehen wir die Distanzierten.
00:42:14: Die Distanzierten sind deutlich weniger an Wissenschaft interessiert, haben auch deutlich weniger Vertrauen, haben eine deutlich höhere Schnittstellen, Skepsis, auch eine Kernapplehmung, aber sind zu irgendeinem Mittelbereich und da ist ein großer Teil des deutschen Bevölkerungs, in den Sechzig Prozent.
00:42:30: Und das kann man durchaus problematisch sehen.
00:42:32: Sie sind noch nicht die problematischsten Kategorie hier, sie sind distanziert, haben aber doch sehr viele Eigenschaften, die möglicherweise bedenklich sein könnten.
00:42:43: In dem Kontext, das ist kein moralischer in einem moralischen Wert beurteilt, sondern in den Kontext, wenn wir nach den In-Krisenzeiten müssen politische Entscheidungen getroffen werden, diese politischen Entscheidungen sollten auf der Basis von Evidenz ausgehandelt werden, abgebogen werden, wenn wir das nicht schaffen, haben wir ein Problem.
00:43:05: Und dann haben wir vier Prozent der Wissenschaft skeptisch und das ist, wie zu erwarten, die Verteilung ein bisschen anders.
00:43:17: Aber worauf ich hinweisen möchte ist, Am Interesse liegt es nicht.
00:43:21: Die sind, was das Interesse für Wissenschaft besteht, sind sie den Distanzierten zumindest sehr ähnlich.
00:43:31: Dass ein Bund nicht gleich noch weiter mittragen werden.
00:43:34: Und dass es wieder der Bund, wo es darum geht, wir jetzt schon nochmal betonen werden, es geht nicht zu sehr um die Frage der Bildung, es geht nicht zu sehr darum, dass das Personen sind, die sich nicht grundsätzlich für Wissenschaft interessieren.
00:43:45: Wir haben sie in den letzten Jahren sehr oft gehört.
00:43:48: Ich habe das selber recherchiert, ich habe das selber nachgelesen, ich habe da selber Studien gefunden.
00:43:53: Das sind durchaus auch Personen, die aktiv sich mit dem Thema auseinandersetzen, nur aus irgendeinem Grund in einem ganz anderen Teilbereich der medialen Informationen.
00:44:05: Auf einem ganz anderen Teilbereich der Bergershoch.
00:44:10: Fernsehsender, die wir in Österreich haben, der politischen Informationen, die sie bekommen.
00:44:15: oder den Informationen auf sozialen Medien.
00:44:20: Es hat natürlich auch einen Einfluss da noch, wie die Krisen wahrgenommen werden.
00:44:24: Die Wissenschaft skeptisch sind deutlich eher der Meinung, dass die Wissenschaft zu oft alarmiert hätte, dass die Regierung auch zu sehr auf die Wissenschaft gehört hätte.
00:44:36: Also ein ganz anderes Bild von der Rolle von Wissenschaft in der Pandemie.
00:44:41: Und beim Thema sieht es grundsätzlich sehr ähnlich aus.
00:44:45: Was ich da einmal nicht spannend finde, ist, dass einerseits dennoch über thirty-fünf Prozent der Wissenschaftsseptischen gibt, die der Meinung sind, Wissenschaftler sollten die Öffentlichkeit alarmieren, wenn die Politik ihre Erkenntnisse missachtet.
00:44:59: Das ist ja schon auch sehr skeptisch gegenüber der Politik und wollen die Wissenschaft als Wachhunde der Politik eigentlich schon mal sehen.
00:45:06: Gleichzeitig sind sie aber auch der Meinung, dass lieber Wissenschaftler ihnen speziell zu viel Hysterie verreiben.
00:45:14: Was ich damit sagen will, ist, dass das durchaus gerade bei diesen Krisen sehr starke Auswirkungen auf Dabafahrt wie diese Krisen wahrgenommen werden und eben auch wieder dann, wie wir einen Weg aus diesen Krisen herausfinden können.
00:45:31: Die Frage von, wo kommt das Ganze?
00:45:32: Und ich habe hier mit meinen paar Möglichkeiten skizziert.
00:45:39: Bildung, jetzt habe ich mir schon oft gesagt, ich nehme es vorweg, die Bildung ist es nicht.
00:45:43: Das Deficit-Modell hätte das quasi suggeriert.
00:45:48: Aber Wissenschaft ist eben kein reines Bildungsproblem.
00:45:53: Wir haben, das geht wirklich im Detail ein, wir haben Schulwissen abgefragt.
00:45:58: Und Schulwissenschaftswissen wie die Kontinente, aus denen wir leben, bewegen sich schon seit Millionen vor Jahren.
00:46:06: Oder Antibiotika töten wir, sowie auch Bakterien.
00:46:11: Oder Elektronen sind kleiner als Atome, also Schulwissen.
00:46:14: Kein Problem, wenn Sie das gerade nicht mehr wissen, aber es geht einfach grundsätzlich darum, dass es nicht, was ich, hochkomplexes oder spezielles Wissenschaftswissen, sondern sinnend am Zeitpunkt habe und das im Idealfall in der Schule gelernt.
00:46:28: Und was das wieder uns spannend nennt, wir haben das da aufgeteilt wieder in die unterschiedlichen Gruppen.
00:46:34: Und ja, die Wissenschafts-Affinen, die sind auf jeden Fall wissenschaftlich bewandert.
00:46:40: Aber es gibt wieder fast keinen Unterschied.
00:46:42: Sogar die Wissenschafts-Hettgeschichte sind sogar Das ist nicht praktisch signifikant, aber es sind sogar leicht informierter als den Distanzierten.
00:46:50: Also nochmal.
00:46:52: Das Bildung und das Interesse sind nicht das Problem.
00:46:55: Das sind durchaus Leute, die sich gerne mit diesen Themen auseinandersetzen.
00:47:00: Und die Grundsätze, ich weiß nicht, ob das bei Ihnen ist, ich habe leider einen Vater, freu mich, ich habe einen Vater, aber ich werde Vater denn erst jahren.
00:47:07: Leider, wie ich in diese Schiene reinkommen ist.
00:47:12: unglaublich interessierter Mensch, unglaublich bläsender Mensch, immer großen Refekt eben vor seinem allgemeinen Wissen, das hat alle mögliche Jahreszahlen rauskramen können, das leider in dieser Pandemie komplett auf eine andere Bahn gelangt.
00:47:29: Und das sehen wir hier auf, das sieht durchaus interessierte, informierte Menschen, die aber aus irgendeinem Grund eben dann dieses Wissen ganz anders verarbeiten.
00:47:44: Und das ist der Punkt, zu dem ich vorhin auch schon mal wollte, Thema Populismus.
00:47:48: Und das ist, um auch zu erklären, wenn wir über Populismus sprechen, in öffentlichen Diskussionen oftmals, denken an populistische Parteien und populistische Politikerinnen, tatsächlich sind wir in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung schon ein bisschen woanders, bei populistischen Einstellungen.
00:48:06: Also dass es auch Wählerinnen geben kann, die eben nicht mehr die populistische Parteien wählen.
00:48:13: sondern eben populistische Einstellungen haben.
00:48:15: Was heißt das?
00:48:16: Populismus ist eben, es ist nicht Demagogie, wie es oftmals erklärt wird, sondern diese Ideen, eine Weltanschauung, die sich auszeichnet durch Antihilitismus, also die da oben gehen, die da unten, durch Volkszentrierung.
00:48:32: Es gäbe einen Volkswillen und der Volkswillen ist der Richtige.
00:48:37: Pluralismus ist da ein Logo, also es darf ja nicht unterschiedliche Interessen geben, die gleichwertig sein könnten oder die vielleicht sogar schützend wert sein könnten, weil sie, weil es um Minderheiten geht, die sonst keine Präventanzen erfinden.
00:48:54: Und das ist ein sehr starker moralischer Differenz.
00:48:56: Das heißt, es gibt nur Gut oder Böse.
00:49:00: Es gibt keine Krautsung inzwischen.
00:49:02: Es gibt ja alles an den Hand ein bisschen, aber es ist ein sehr starker moralischer... Diskurs auf.
00:49:07: Es ist etwas, ich weiß nicht, die amerikanischen Wahlen nicht verfolgen.
00:49:10: Also etwas, was man dort in der Sprache auch sehr stark miterlebt, wo es sehr schnell und wenn man mir nach Moral ist, in dem Fall auch sehr stark religiösen Diskurs übergeht, wo es das Gute und das Böse gibt.
00:49:22: und das Böse ist der Satan und deswegen sind alle Demokratinnen und Satanistinnen.
00:49:29: Das ist grundsätzlich einmal.
00:49:30: dieses Set an Ideen ist unabhängig der Trägerideologie.
00:49:33: Was heißt das?
00:49:34: Es gibt nicht nur Rechtspopulistinnen, es gibt auch Linkspopulistinnen und es gibt auch Leute in der Mitte, die grundsätzlich populistische Einstellungen vertreten können.
00:49:41: Es geht hier nicht um eine Links-Rechtsfrage, sondern es geht grundsätzlich um diese Wahrnehmung, wie es die Welt strukturiert.
00:49:49: Und da geht es darum, es gibt die da oben, es gibt die da unten.
00:49:52: Die da unten haben alle einen Volkswillen und gegen den arbeiten die da oben.
00:50:00: Und wichtig auch zu verstehen, oftmals wenn wir von Populisten sprechen, von Populistinnen, dann gehen wir immer aus dem politischen Diskurs aus und wir gehen von Parteien aus und das sich ja auch gegen andere Parteien richtet, also das zum Beispiel eine FPÖ sagt, alle anderen Politikerinnen sind von den etablierten Parteien, sind der Begriff Einheitspartei verwendet und solche Dinge.
00:50:25: Populismus richtet sich aber nicht nur gegen die Politik, sondern richtet sich auch gegen andere Systeme in unserer Demokratie, gegen die Medien, gegen die Medien, irgendwo im Kampfbegriff Systempresse, oder auch gegen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
00:50:42: Mit dem Betreffen, wie Hausverstand dieses, wie der Aussage, die vorizitiert wurde, ist das eine Umfrage, die versucht, wissenschaftlichen Populismus zu messen oder wissenschaftsverzogenen Populismus.
00:50:54: wo eben Wissenschaftlerinnen als Teil einer Gesellschaft mit Militär wahrgenommen werden, eben das Wissen für sich beanspruchen und gegen den Bienen des Volkes aufträngen und dem Volk schaden wollen damit.
00:51:14: Wir haben hier den Fall, den politischen Populismus abgefragt, weil er sehr breit ist und grundsätzlich von Wissenschaft zu einem Populismus in der Wirkung sehr ähnlich ist, Und man sieht, in Österreich ist das grundsätzlich doch relativ stark verankert.
00:51:29: Die meisten Politiker kümmern sich nur um die Interessen der Reichen und Mächtigen oder das Hauptproblem.
00:51:35: In Österreich sind die Parteien jeweils über fünfzig Prozent Zustimmung.
00:51:41: Habe ich gesagt, da sind wir zum Gewissen gerade die Parteien selbst am Schuld.
00:51:44: Ja, stimmt wahrscheinlich auch.
00:51:46: Sind aber doch bedrückende Zahlen.
00:51:49: Wenn man daran denkt, dass wir in einer Demokratie leben, in einer Parteiendemokratie aufleben, wo Parteien ja in unserem Namen Entscheidungen treffen und eben so versuchen sollten, auch diesen für uns zu bewältigen.
00:52:07: Und hier wieder eine ähnliche Aufstellung wieder vor.
00:52:10: Und wir sehen hier wiederum einen sehr klaren Unterschied zwischen Wissenschafts-Affinen, Distanzierten und Wissenschafts-Skeptischen.
00:52:18: Da unterscheiden sich diese Bereichen tatsächlich.
00:52:21: Die Wissenschaft skeptischen sind deutlich populistischer als distanzierte oder Wissenschaftsaffinen.
00:52:27: Das heißt, es geht bei der Wissenschaft Skepsis durchaus zentral, um die Skepsis gegenüber der Demokratie, wie wie sie derzeit leben.
00:52:39: Ein anderes Beispiel, auch ein sehr politisches, kommt aus den Beobachtungen des Reih- und Nachtweih bei der Werdenker-Bewegung, sie ist vorher schon genannt worden, gemacht haben.
00:52:50: Sie haben beschrieben als Persone mit radikal-libertärem Freiheitsverständnis.
00:52:55: Jetzt wissen vielleicht manche von Ihnen nicht, was Libertarismus ist, vielleicht einige schon.
00:53:00: Im Grunde geht es da um eine Ideologie, die die eigene Freiheit, die einen im Freihalten, der den kollektiven Freiheiten quasi, im kollektiven gesellschaftlichen Wohlstand, quasi gegenüberstehen.
00:53:17: Das heißt, deine Zielkonflikte in dieser Gruppe zwischen den Freiheiten, die ich als Mensch genießen will und den gesellschaftlichen Wohlstand, für die ich vielleicht meinen Freiheiten bis zum gewissen Grad einschränken muss, das der Gesellschaftsvertrag bis zum gewissen Grad, hätte ja genau das fest, dass wir, wenn wir in einer Gesellschaft zusammenleben wollen, dass wir bis zum gewissen Grad durchaus auch aufeinander über sich nehmen.
00:53:46: Damit Wissenschaftler als Werkzeug, staatliche Kontrolle wahrgenommen, individuelle Entscheidungen sind wichtiger als kollektive Maßnahmen.
00:53:54: Und der wissenschaftliche Grundsinn, gerade auch wissenschaftliche Empfehlungen, werden in diesen Denken als Angriff auf die persönliche Autonomie gesehen.
00:54:03: Warum sollte ich jetzt mal bei Ihnen, wenn man da sagt, mein Verhalten ändern?
00:54:08: Wir haben das auch wieder abgefragt.
00:54:10: Zum Beispiel, der Staat hat kein Recht, in das Leben der Menschen einzugreifen.
00:54:16: über dreißig Prozent stimmendem zu.
00:54:18: Oder jeder, ich denke, jeder sollte die Freiheit haben unter allen Umständen, was zu tun, was er will.
00:54:27: Achtundzwanzig Prozent der österreichischen Bevölkerung sind der Meinung, dass das zutrifft.
00:54:34: Ich weiß es nicht bis innen geht, ich habe ziemlich schlucken müssen, wie ich das gelesen habe.
00:54:40: Ich kann mich damit nicht identifizieren.
00:54:44: Und auch hier, und wir sehen das gerade, haben wir noch deutliche Weltmuster, dass gerade jene Personen, die wissenschaftskäptisch sind, solchen Aussagen sehr stark zustimmen, die sehr stark die eigene persönliche Freiheit gegen über jeglichen gesellschaftlichen Wohlstand, gesellschaftlichen Zusammenhalt auch sehen wollen.
00:55:08: Das heißt, ich wieder darum, wissenschaftskäpsis durchaus erreichen, wo politisches wo politische Dimensionen die Zielkonflikte im Inherent ist.
00:55:20: Also Wissenschaft gibt eben manchmal Empfehlungen ab.
00:55:24: Hat das Ziel, teilweise auch im Beratungsgremien in der Politik Empfehlungen zu geben und dann Basis für politische Maßnahmen zu sein.
00:55:36: Diese politischen Maßnahmen richten sich nie immer an die Gesellschaft als ganzes.
00:55:43: Wenn ich aber da meine, ich bin eine Insel, wie ich da meine, bin ich eine Insel, dann habe ich damit natürlich ein Okay.
00:55:51: Und als letzter Punkt zu den Ursachen.
00:56:01: Ein höchstösterreichisches Phänomen beziehungsweise in deutschsprachigen Raum, allgemein durchaus auch historischen Kontext verschuldet, ist durchaus auch der Natur glaube, die Esoterik, die Antutku, zu viel.
00:56:15: Unterschiedlich, wie geht es sich?
00:56:16: nicht alles dieselbe, aber ich fasse es hier zusammen.
00:56:22: Wo ein Grundverständnis von Wissenschaft mit dem Gedanken, ein ärgerster Mensch in seiner Sucht nach Fortschritt, das natürliche Maß verloren hätte, dass die Wissenschaft selber eben in ihrer materialistischen Art und Weise, wie sie versucht, Dinge zu messen, gar nicht, also reduktionistisch und gar nicht das messen kann, was wir eigentlich als Welt verstehen.
00:56:46: Das sind subjektive Erfahrungen.
00:56:47: Ja, so bei mir hat das ja gewirkt mit den Kugeln.
00:56:52: Bei dir wirkt das sicher auch.
00:56:55: Wir haben dann größere Bedeutung als wissenschaftliche Studien.
00:57:01: Und da muss man ganz klar sagen, dieses Weltbild ist oftmals sehr dogmatisch, weil man falls eben sehr stark auf den eigenen spielt, Wir auch subjektiven, also spirituellen, erkennt es mir auch subjektiven Erfahrungen, der Wut und wir alle tun uns schwer uns eigenes subjektiven Erfahrungen kritisch für hinterfragen.
00:57:20: Auch hier vielleicht ganz kurz.
00:57:25: Sechzig Prozent der fürs Erreicherinnen sind der Meinung, in seiner Sucht nach Fortschritt.
00:57:29: der Menschen ist natürlich immer aus verloren.
00:57:32: Über fünfzig Prozent sind auch der Meinung, die Natur sagt uns, wie wir leben sollen, aber wir haben den Kontakt zu mir verloren.
00:57:40: Wenn der Mensch nicht einweift, der wird repariert, die Natur, Dinge steht selbst auch über fünfzig Prozent.
00:57:48: Ja.
00:57:50: Und auch hier sehen wir grundsätzlich einen Gefälle.
00:57:55: Wir sehen auch, dass diese Weltanschauungen eben gerade in dieser Gruppe dort gestärkt wird.
00:58:00: Witten sie, wobei wir, damit haben wir uns die Pandemie immer wieder beschäftigen müssen, auch als Forschungsgruppe, gerade es ist stituelle Antroposofen leider in Österreich durchaus.
00:58:10: Mainstream, sogenannte Mainstream ist.
00:58:12: Und durchaus ein sehr hoher Teil, ich hoffe, ich bin jetzt hin, niemanden mit dem Personal getreten, damit ein sehr hoher Teil der österreichischen Bevölkerung mit diesem Gedankengut sich grundsätzlich identifizieren kann, dennoch in dieser eigenen Gruppe noch deutlich stärker vertreten.
00:58:26: So, und ich glaube jetzt, wie viel Zeit habe ich denn noch?
00:58:28: Hat Ihnen jemand die Zeit?
00:58:31: Was haben Sie angezeigt?
00:58:33: Ich habe es zu fünfzig Minuten angezeigt.
00:58:37: Das tut mir leid, das mache ich schneller, aber die Handlung ist... Als klassischer Sozialwissenschaftler tue ich mir immer schwer, mit den Handlungsmöglichkeiten.
00:58:46: Ich versuche das Problem zu definieren.
00:58:47: Ich glaube, es gibt niemanden, der die Tat von einsteigen, wenn ich sonst so viel Zeit habe.
00:58:53: Herr Wissert, ich sage es falsch, als verwende ich die meiste Zeit immer auf die Problemdefinition.
00:58:58: Die Lösungen können sich von anderen kümmern.
00:59:01: Ich habe trotzdem ein paar angesprochen.
00:59:04: Sie sind aber nicht ganz so entwickelte.
00:59:07: Wir sind noch bei der Problemdefinition.
00:59:08: Aber es geht schon um eine nachhaltige Ausgestaltung und Neugestaltung dieser Schnittstelle von Politik und Wissenschaft.
00:59:14: Was in diesen letzten Jahren offensichtlich falsch.
00:59:17: genau zum Tisch, also ich mir traue sozusagen, ist, dass unklar war, wann etwas eine politische Entscheidung war und was eine wissenschaftliche Empfehlung war.
00:59:25: Das wissenschaftliche Empfehlungen, das politische Entscheidungen als wissenschaftliche Empfehlungen quasi einfach als wären die Einzeichen übersetzt worden und das hätte es da auch gar keinen Austausch gegeben, keinen Diskurs gegeben im Hintergrund.
00:59:37: Von das wäre es einfach so entschieden worden.
00:59:39: Das ist nicht problematisch, da muss es einen Trennung geben, da muss es einen Rahmen entgeben, einen besseren Rahmen entgeben, in der das auch transparent stattfindet.
00:59:50: Gerade was Wissenschaft und Journalismus auch betrifft, da kann man in dieser digitalisierten Zeit Medien auch nicht auf sich alleine gestellt lassen.
00:59:58: Da braucht es klare Förderstrukturen.
01:00:01: um eben da nicht nur das vorhandene Aufrecht zu halten, sondern auch neue Möglichkeiten zu entwickeln, wie solche Inhalte kommuniziert werden können.
01:00:13: Gerade in den sozialen Medien, der hat es ja bisher diskutiert auch, braucht es gerade was Missinformationen, Desinformationen betrifft durchaus auch stärkte Rekollierung, da können wir gerne auch noch danach diskutieren.
01:00:25: Und ich sage jetzt mal in die Runde, populistische Retorik ist natürlich problematisch, aber das wird wahrscheinlich Die Leute, die das betrifft, werden sich davon nicht überzeugen lassen.
01:00:37: Aktive Wissenschaftskommunikation von Zeiten der Wissenschaft ist definitiv, hat man in den letzten Jahren gesehen, durchaus auch positiv.
01:00:45: Das Problem ist das Recht natürlich auch zur Polarisierung bei.
01:00:49: Ich vor gemeint habe, die Wissenschaftlerinnen sind sichtbarer geworden, sind dadurch auch Ziel von Anfeindungen geworden.
01:00:56: Ich habe leider auch einiges abbekommen.
01:01:00: Wenn wir als Wissenschaft Vertrauen gewinnen wollen, müssen wir der Öffentlichkeit auch zeigen, was wir endlich machen.
01:01:08: Und deswegen muss dieser Rahmen weiter geschaffen werden, aber auch institutionell unterstützt werden.
01:01:16: Gerade im medizinischen Bereich, und das etwas, was über die letzten Jahre immer mehr passiert ist, ist, dass durchaus auch eine Trennung geben muss, muss so etwas wie Homöopathie weiter an Universitäten unterrichtet werden.
01:01:28: Gibt es noch immer, zum Glück mittlerweile in der medizinischen Universität nicht mehr.
01:01:34: Zum Eidungs- und Fachstätto, ich habe mich heute bemüht, ich weiß nicht, ob es mir gelungen ist, zumindest jeden Faktbegriff, um die zu erklären.
01:01:40: Da sind wir teilweise noch immer schlecht, da gibt es genug Studien, das zeigen, inwiefern, wenn ich mehr spreche, wie der durchschnittliche Bürger, die durchschnittliche Bürgerin, dass ich danach eher meine Inhalte kommunizieren kann und gerade in den letzten Jahren Unsicherheiten klar kommunizieren und auch erklären, dass Wissenschaft inherrennt, Unsicherheit und behaftet ist und damit eben nicht ein Null-Eins, ein Impfungwerk immer, ein Impfungwerk nie, sondern es gibt ja die Unsicherheit und es gibt wahrscheinlich ganz welche, und dass man die auch mit bedenkt.
01:02:10: Im Journalismus, und das ist etwas, was ich gerade bei ServusTV oft diskutiere, es muss eine tiefer gehandelte Direktion dafür damit geben, auch Diskussionssendungen sind Journalismus.
01:02:23: Das heißt, wenn ich Personen einwarte, muss ich mich davor damit auseinandersetzen.
01:02:27: Wo befinden sich die eigentlich ein bisschen schafflichen Diskurs, um dann auch sicherzustellen, dass ich nicht nur eine Plattform eben der falschen Ausgewogenheit schaffe, wo dann eine Person quasi neunundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.
01:03:00: Und das ist jetzt vielleicht ein sehr special Infest, was im Journalismus auch sehr oft passiert.
01:03:04: Ist das aufregende?
01:03:05: neue Studien?
01:03:07: Auf die Titelseite kommen wir noch ganz groß aufgeblasen werden, auch wenn es den ganzen bisherigen wissenschaftlichen Konsens, den bisherigen wissenschaftlichen Studien widerspäffen.
01:03:15: Und da würde ich immer sagen, bitte Vorsicht.
01:03:19: Eine neue, überraschende Studie heißt noch lange nicht, dass wir alles, was wir bisher gewusst haben, mit Porträumen müssen.
01:03:25: sondern ein Wort davon müssen, sondern schauen wir mal, was andere Studien dann in dem selben Bereich auch noch sagen.
01:03:31: Es wutscht auch gerade in diesem wissenschaftlichen System, das PIO-Reviews, immer wieder etwas durch.
01:03:37: Es ist jetzt ein thematisches Wägen, wie wir aus die allgemeine Erzählung immer schauen, also was sagen, neunzig Prozent der Studien, statt auf diese eine neue Studie eingehen, gibt plötzlich was ganz anderes zu sagen.
01:03:51: Und beim Individuum, und jetzt bin ich wirklich gleich am Schluss, Informationskompetenz stärken sagt sich immer zu leicht, warum es dabei vor allem geht, es auch das Verständnis dafür zu entwickeln, wie wir eigentlich manipuliert werden, wie wir von politischen Parteien manipuliert werden unter Umständen, aber wie wir auch vor allem von Social Media-Inhalten manipuliert werden und von durchaus Leuten, die ein Interesse daran haben, uns zu manipulieren.
01:04:17: Jetzt auch darum, dass Desinformation oftmals auch ökonomische Interessen verfolgt.
01:04:22: muss wirklich nur darum geht, dass wir dann auf diese Sachen draufklicken, auf die Webseiten draufklicken, auf die Social Media Post draufklicken und das was diese Poste besonders machen, sie wollen uns emotionalisieren, sie wollen, dass wir mit ihnen interagieren.
01:04:35: Dass man das einfach versucht, ein bisschen besser zu verstehen und in sich zu gehen, bewusst dort durch zu atmen, nachzudenken, bevor ich das in meine WhatsApp-Probe schiebe, finde ich das demn paar anders auch.
01:04:48: Warte ich nochmal.
01:04:49: Weil, dass es sonst auch gibt Fact-Checks, z.B.
01:04:52: der Fakten-Checks, die können das Ganze dann immer erst nur wieder danach versuchen einzufangen.
01:04:58: Aber wenn das mal draußen ist, ist es extrem schwer, dass diese Fact-Checks danach wieder allen Leuten zu zeigen.
01:05:04: Das heißt, noch besser ist es, wir bringen es gar nicht mal in den Umlauf.
01:05:10: Und ein Bewusstsein gegenüber der eigenen vor allen Genomenheit schaut nie, in welchem Kontext bin ich eigentlich gerade hier, in welchem politischen Indie und ... haben wir vielleicht alle und deshalb tun wir uns dann vielleicht schwerer, manche Informationen eher zaktivieren als andere.
01:05:25: Da bin ich noch ein letztes Leid und dann nickt nicht mehr an mir das.
01:05:36: Also, machen wir drei, vier Themen, Take-home-Messages, Wissenschaft, Skepsis ist komplex und viel schicklich, ja eh.
01:05:44: Was ich damit sagen wollte, es gibt nicht nur um Bildung, es gibt nicht nur um das Verständnis von Wissenschaft, sondern es geht darum, wie wir das auch politisch in dem politischen Kontext verarbeiten, in den ideologischen und sozialen Faktoren, die uns da eben nicht beeinflussen können.
01:05:57: Das Ganze passiert in einem polarisierten und medialisierten Umfeld.
01:06:02: Es braucht daher mehr als so Informationen.
01:06:05: Und das Ganze muss interdisziplinär stattfinden.
01:06:07: Das ist der Satz, das steht natürlich hier dafür, aber einerseits gibt es ganz unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten, die wir haben.
01:06:13: Aber... was letzten Jahre aufgezeigt haben, auch wenn wir zum Beispiel in einer Pandemie sind oder auch wenn wir eine Klimanquise zu bewältigen haben.
01:06:23: Manchmal macht es aufsehen mit Sozialwissenschaftlerinnen zu sprechen, weil die Wissenschaft, die Fachwissenschaft alleine kann erklären, warum vielleicht bestimmte Handlungen oder bestimmte Lösungsvorschläge besser funktionieren als andere.
01:06:38: Ich kann Ihnen nicht erklären, wie wir medizinisch weitermachen können, wie wir die Klimakrise mit neuen Energien bewältigen können.
01:06:49: Aber ich kann Ihnen dann erklären, warum das vielleicht so schwierig ist, dass die Leute das dann auch wirklich akzeptieren.
01:06:57: Das war's.
01:06:58: Danke.
01:07:00: Unsere nächsten Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender unter akademie-traunkirchen.com.
01:07:08: Wir freuen uns, Sie bei einem der nächsten Vorträge an der Internationalen Akademie Traumkirchen zu begrüßen.
01:07:16: Denn Wissen schafft Begeisterung.
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