IAT Science-Cast Folge 06 Recycling von Kunststoffen – Notwendigkeit und Herausforderung
Shownotes
Prof. Christian Paulik, Institut für Chemische Technologie organischer Materialien, Johannes Kepler Universität Linz, führte uns vor Augen, dass Kunststoff nicht gleich Kunststoff ist, und das Recycling sehr viele Tücken in sich birgt.
Ohne Zweifel, wir leben heute im „Kunststoffzeitalter“! Derzeit werden bereits in etwa 400 Millionen Tonnen Kunststoffe pro Jahr hergestellt, jedoch nur ein kleiner Teil davon wiederverwendet. Kunststoffe sind fantastische Materialien, die in allen Bereichen unseres modernen Lebens Anwendung finden, von der Gesundheitsfürsorge bis zur Verpackung, und damit unser Leben wie wir es heute führen zu einem guten Teil erst möglich machen. Die Flexibilität, mit der Materialien für jede spezifische Anwendung maßgeschneidert werden können, erschwert jedoch auch deren Wiederverwendung. So werden nur weniger als 10% der kommunalen Kunststoffabfälle in den USA recycelt, was bedeutet, dass der größte Teil verbrannt oder auf Deponien gelagert wird. Die Rückgewinnung von Ressourcen (Recycling) gewinnt dagegen zunehmend an Bedeutung. Es müssen jedoch weitere Leitlinien, Strategien und Rahmenbedingungen geschaffen werden, um die Entwicklung hin zu einem geschlossenen Materialkreislauf zu beschleunigen.
In seinem Vortrag erörterte Prof. Christian Paulik verschiedene Aspekte des Recyclings von Kunststoffen, von der notwendigen Vorbehandlung des Abfalls bis hin zu den unterschiedlich möglichen Recycling Strategien.
Zur Person:
Prof. Christian Paulik ist Leiter des Instituts für Chemische Technologie organischer Materialien an der Johannes Kepler Universität Linz, Österreich. Er erwarb seinen Master und PhD in Technischer Chemie an der Johannes Kepler Universität Linz im Bereich Polymerwissenschaften.
1995 begann er seine Karriere bei Borealis, einem führenden Unternehmen im Bereich Polyolefine, in der zentralen Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Nach verschiedenen Positionen in der globalen Forschungs- und Entwicklungsorganisation von Borealis kehrte er 2010 in die Wissenschaft zurück und nahm das Angebot der Johannes Kepler Universität an. In seiner aktuellen Forschung konzentriert sich Prof. Paulik auf die Polymerisation und die Struktur-Eigenschafts-Beziehungen von Polyolefinen und Spezialpolymeren, z. B. melaminbasierten Materialien und antimikrobiellen Polymeren, 3D-Druck von Polymeren und Hochdruck-Biotechnologie. Er ist außerdem auf dem Gebiet der Polymeradditive und biobasierten Ressourcen tätig.
Die Folien zum Vortrag finden Sie unter:
https://www.akademietraunkirchen.com/iat-science-cast-folge-06-recycling-von-kunststoffen-notwendigkeit-und-herausforderung/
Transkript anzeigen
00:00:02: Wissen schafft Begeisterung.
00:00:04: Internationale Akademie Traumkirchen.
00:00:07: Guten Tag und herzlich willkommen.
00:00:10: Schön, dass Sie dabei sind.
00:00:12: Im Sinne unseres Motos Wissen, Schaft, Begeisterung freuen wir uns Ihnen den Vortrag von Prof.
00:00:19: Christian Paulik vom siebzehnten Zehnten, an der Internationalen Akademie Traunkirchen mit dem Titel Recycling von Kunststoffen, Notwendigkeit und Herausforderungen präsentieren zu können.
00:00:34: Christian Paulik ist Leiter des Instituts für Chemische Technologie organischer Materialien an der Johannes Keppler Universität Linz.
00:00:44: Nach verschiedenen Positionen in der globalen Forschungs- und Entwicklungsorganisation von Borealis kehrt er in die Wissenschaft zurück und forscht seither die Polymerisation und die Struktureigenschaftsbeziehungen von Polyoleofinen und Spezialpolymeren, Dreidedruck von Polymeren und Hochdruckbiotechnologie.
00:01:06: Die Folien dazu finden Sie online auf unserer Homepage unter akademie-traum-kirchen.com.
00:01:12: slash Vortragsfolien.
00:01:15: Wir wünschen Ihnen eine spannende und aufschlussreiche Nachhörmöglichkeit.
00:01:20: Schönen guten Abend.
00:01:21: Danke, Bernhard, für die sehr netten, einführenden Worte.
00:01:25: Sie war spannend, wie andere Leute einen sehen und vorstellen.
00:01:29: Der Bernhard hat erzählt, was sich alles tut, aber eine wesentliche Frage da nicht beantwortet dabei.
00:01:37: Und ich denke, das ist eine der wesentlichen Dinge, über die man auch immer nachdenken soll, nämlich das Warum.
00:01:43: Warum beschäftigt sich jemand mit einem gewissen Thema?
00:01:46: Was treibt ihn an und warum entscheidet man sich für ein bestimmtes Fachgebiet?
00:01:53: Denken Sie mal kurz danach, wenn Sie an Chemie denken.
00:01:57: Welche Bilder bekommen Sie in Ihrem Kopf?
00:02:00: Was ist das?
00:02:01: So etwas wie das hier?
00:02:03: Bunte Fläschchen, es raucht ein wenig.
00:02:06: Das ist das, was man, wenn man Chemie googelt, weiß ich nicht, heute befragt man die KI, aber ... Ich bin noch etwas älter, also Google ist eher so das, was ich tue.
00:02:17: Und man bekommt solche Bilder.
00:02:19: Das ist das, was mit Chemie rauskommt.
00:02:23: Natürlich beschäftigt man sich, wenn man hier das studiert, wenn man Laborarbeit macht mit auch bunten Flüssigkeiten, meistens sind sie aber langweilig und durchsichtig.
00:02:33: Vielleicht denn, wenn ich gelb und dann will man die Farbe eher nicht sehen.
00:02:39: Vielfach ist es aber auch dieses Bild.
00:02:42: Wenn Sie in Ihrem Freundeskreis über Chemie reden, kommt vielleicht eher so etwas in Ihrem Kopf, rauchende Schornsteine, Emissionen, schlechte Luft.
00:02:54: Und auch wenn man es mir nicht ansieht, ich bin ein Kind der siebziger Jahre, ich bin in Linz groß geworden, wenn Sie an diese Zeit zurückdenken, mit was hat man Linz zu der Zeit assoziiert?
00:03:07: Genau mit solchen Bildern, mit schlechter Luft und was zu dieser Zeit auch ganz wesentlich war mit... Auch in den Medien der Begriff des Waldsterbens.
00:03:17: Manche von ihnen können sich wahrscheinlich an das erinnern.
00:03:20: Diese sterbenden Bäume, vor allem im Osten, gegeben durch den sauren Regen, der aufgrund dieser Rohstoffe, die wir zu der Zeit verstärkt verbrannt haben, gebraunkohlen, die sehr viel Schwefel enthalten.
00:03:33: Der Schwefel bleibt nicht in der Luft, er kommt zurück.
00:03:36: Als saurer Regen und dann verlieren die Bäume ihre Blätter.
00:03:41: Und das war ... um auf das Warum zurückzukommen, der Andere, warum ich, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen, in den Jungen.
00:04:14: Wenn man sich da mit Chemie beschäftigt, kommt man drauf, das ist ein extrem interessantes und breites Feld.
00:04:22: Es gibt fast nichts, was nicht mit Chemie zu tun hat.
00:04:25: Das beginnt bei der Gesundheit, bei der Medizin, bei der Pharmakologie, bei der Biologie und endet auch in der Astrophysik.
00:04:34: Wir beschäftigen uns mit chemischen Vorgängen, wie es zur Umwandlung von Stoffen kommt, wie wir zu Materialien kommen.
00:04:42: Materialien sind, wenn zu so wollen, auch die Dinge, die uns ja täglich umgeben.
00:04:49: Aber nicht nur die Dinge, die uns umgeben, es hat ja auch, und das darf man nicht vergessen, diese Sachen, mit denen wir uns da beschäftigen, bedingen ja gewisse Wertschöpfung, bedingen auch die Art, wie wir leben können und wie wir uns das Leben leisten können.
00:05:05: Das Bild zeigt, von der anderen Seite der Donau meinen Arbeitsplatz für eine gewisse Zeit meines Lebens.
00:05:14: Diese Chemieanlagen haben einen gewissen Charme am Abend vor allem, wenn sie so beleuchtet sind.
00:05:19: Aber sie sind auch Arbeitsplatz und wir müssen uns, und deswegen ist es auch wiederum wichtig, über das Warum nachzudenken, sie sind auch die Arbeitsplätze, die es zu erhalten gibt oder zu transformieren, gibt in neu langfristige Arbeitsplätze, wo wir uns darum kümmern müssen.
00:05:36: Wie können wir das weiter treiben?
00:05:38: Jetzt habe ich ein wenig darüber gesprochen, was hat nicht angetrieben, warum bin ich in die Chemie gegangen?
00:05:45: Jetzt können Sie natürlich sagen, ja, der Anspruch war ja sehr toll am Anfang, aber warum dann Kunststoffe, Kunststoffe sind doch schlimm, Kunststoffe sind Tester, sie liegen herum, sind der Müll, der uns umgibt.
00:06:01: Und das möchte ich Ihnen mit Ihnen jetzt ein wenig diskutieren.
00:06:07: Was ist Kunststoff?
00:06:09: Plastik?
00:06:10: Im Deutschen verwenden wir den Begriff auch, das ist ein bisschen despektierlich gemeint auch, aber Kunststoff ist also der ehrlichere Begriff für diese Materialien, die uns umgeben.
00:06:20: Warum verwenden wir es überhaupt?
00:06:21: Was ist das Tolle an diesen Materialien?
00:06:25: Was hat das zu tun mit Klima, mit Energie?
00:06:31: Wie können wir es, wenn wir jetzt in Kreisläufen denken?
00:06:35: wollen und auch müssen in einem Kreislauf halten oder in einen Kreislauf bringen und vielleicht auch das Rohstoff zu sehen.
00:06:48: Schauen wir uns Kunststoff an.
00:06:51: Haben Sie irgendeine Ahnung, wie viele Tonnen Kunststoff wir als Person jedes Jahr brauchen?
00:07:01: Verwenden hier in Österreich.
00:07:03: Irgendeine Zahl.
00:07:05: Idee.
00:07:09: ziemlich gleich in den entwickelten Ländern der Welt.
00:07:13: um die einhundert Kilogramm, also mehr, ein bisschen weniger.
00:07:16: Einhundert Kilogramm Kunststoff pro Person und ja, klingt jetzt viel, ist es auch, weil wenn wir das auftragen in einer zeitlichen Skala, dann sehen wir, dass also hier dieser Kunststoffverbrauch, die Kunststoffproduktion seit den neunzehnten Fünfzig Jahren fast linea gewachsen ist, mit jährlichen Wachstumsraten, Sie sehen es da, um die sechs Prozent, circa.
00:07:46: Und derzeit reden wir von circa vierhundert Millionen, vierhundert Millionen Tonnen Kunststoffproduktion und damit auch Verbrauch pro Jahr.
00:07:57: Vierhundert Millionen Tonnen und das steigt weiter.
00:07:59: Steigt weiter auf ca.
00:08:01: hundert Millionen Tonnen, so sind die Prognosen, die wir haben.
00:08:04: Warum?
00:08:05: Warum steigt das so?
00:08:06: Jetzt brauchen wir schon hundert Kilo.
00:08:07: Können das noch mehr werden?
00:08:10: Bei uns?
00:08:11: Nein, wir sind relativ konstant.
00:08:14: Aber es gibt natürlich noch viele Länder auf der Welt, die auch hier diesen Lebensstandard haben möchten, wie wir ihn haben.
00:08:21: Und es gibt eine eindeutige Koalitionswisse mit dem Bruttoinlandsprodukt und dem Kunststoffverbrauch.
00:08:28: Das mag geschönte Statistik sein.
00:08:31: Das funktioniert wirklich.
00:08:32: Und wir haben natürlich viele Länder, wo auch mehr Wertschöpfung generiert wird und damit bekommen wir auch hier mehr Verbräuche.
00:08:41: Das wächst jetzt nicht in Europa, sondern halt in Asien in erster Linie, aber natürlich langfristig auch in Afrika.
00:08:50: Wie hat das begonnen?
00:08:51: Sie sehen, in den Fünfzig war es noch eine relativ kleine Zahl.
00:08:55: Wir sind also da irgendwo in den ... Ja, man kann es gar nicht sehen, es steht also null, aber wir sind schon in den Millionen Tonnen.
00:09:02: Wie hat das begonnen?
00:09:04: Wie ist man auf das gekommen, dass man so Kunststoffe machen kann?
00:09:07: Sie kennen vielleicht aus der Geschichte diesen Stein der Weisen, also die Suche nach dem Stein, der uns hilft, hier aus nichts Gold zu machen.
00:09:17: Aber was wollte man eigentlich?
00:09:18: Man wollte ein Material haben, das besser ist als das, was man so hat, das man aus der Natur zieht.
00:09:25: Und das war so der Antrieb, warum man dazu gekommen ist.
00:09:28: Dazu gekommen ist, etwas Neues Besseres zu entwickeln.
00:09:33: Sie kennen alle Billardkugeln.
00:09:36: Wissen Sie aus, was die waren, bevor man sie jetzt aus Kunststoff gemacht hat?
00:09:41: Bitte.
00:09:42: Elfenbein, ja, natürlich Elfenbein.
00:09:46: Was ist der Nachteil von Elfenbein?
00:09:50: Es ist teuer, ja, klar.
00:09:52: Man muss die Elefanten irgendwie die Games nicht freiwillig her.
00:09:56: Also nicht alle.
00:09:59: Aber es ist noch ein Nachteil.
00:10:01: Bitte.
00:10:04: Man kann ja die Kugeln gleich groß machen.
00:10:08: Wenn der Kugel da runter fällt, kann sie brechen oder splittert ab.
00:10:13: Und nachdem das Elfen beim Teuer war, hat man versucht, diese Kugeln so lange wie möglich zu verwenden.
00:10:19: Das heißt, man hat dann eine abgesplitterte Kugel nachbearbeitet und wenn die Kugeln unterschiedlich groß, dann wird aber das Spiel nicht mehr fair.
00:10:27: Weil da hat man dann zum Beispiel den Achter in einer anderen Größe wieder neuner und das funktioniert dann nicht mehr.
00:10:34: Jetzt können Sie erst sagen, wie viele Leute spielen Billiard.
00:10:37: Heutzutage nicht mehr so viele, vielleicht bin ich da falsch beraten, aber in dem Jahrhundert war das eine der wenigen Freizeitaktivitäten, wenn Sie an die Saloons denken im Wilden Westen, Billiardkugeln.
00:10:52: Und da gab es die... Zehntausend Dollar Idee.
00:10:55: Das war also dann im neunzehnten Jahrhundert von einem, der gesagt hat, wir brauchen ein besseres Material für Billardkugeln als Elfenbeinweite.
00:11:03: Das funktioniert nicht.
00:11:04: Und die Gebrüder Hayat haben etwas erfunden.
00:11:08: Sie sind ausgegangen von Zellulose.
00:11:11: Sie kennen wahrscheinlich den Begriff Zelluloid von Filmen, von Fotomaterial.
00:11:17: Das ist nitrierte Zellulose.
00:11:20: Wir wollten nicht weit in die Kine einsteigen, aber es ist ein sehr leicht entzündbares Material und eher Spröde.
00:11:26: Und die Gebrüder Hayat in Amerika haben dann experimentiert, dieses Sprödematerial plastischer zu machen und haben das verarbeitet gemeinsam mit Alkohol, also Ethanol und Kampfer.
00:11:42: Und über diese Mischung konnten sie dann verschiedene thermoplastische Materialien einstellen.
00:11:46: Und das war so der Beginn dieser Kunststoffindustrie, die haben damals achtzehn, fünfundsechzige Patente darauf bekommen.
00:11:54: Das war also der Beginn, wenn Sie so wollen, hier der Kunststoffentwicklung der künstlichen Materialien, die besser oder günstiger oder leichter verfügbar sind, wie natürliches Material, wie Hilfenwein.
00:12:10: Wo sind wir heute?
00:12:11: Wir machen ungefähr vierhundert Millionen Tonnen von diesen Kunststoffen.
00:12:16: Dieses Bild ist von einer Wenn Sie es wollen, Lobbying, Institution, der Kunststoffindustrie, die heißen Plastics Europe, die machen aber die Statistiken und sind also damit korrekt von den Zahlen.
00:12:30: Aber warum ich das zeige, ist es vierhundert Millionen Tonnen.
00:12:33: Und was da rund um dieses Dortm-Diagramm steht, sondern lauter Buchstaben, Abkürzungen, die sollen Sie nicht verwirren, aber was ich damit sagen möchte, ist, an sich sind es jetzt nicht sehr viele unterschiedliche Abkürzungen, die dort stehen.
00:12:47: Das heißt, vierhundert Millionen Tonnen und eigentlich ein Handvoll Buchstaben.
00:12:51: Diese Handvoll Buchstaben stehen jetzt für die Handvoll Polymäre, für die Handvoll Kunststoffen, die uns wirklich umgeben.
00:13:02: Was ist eigentlich dann ein Polymär?
00:13:04: Habt ihr darüber schon mal nachgedacht?
00:13:05: Was ist das?
00:13:08: Ein Kunststoff, ein Polymär.
00:13:10: Da stehen Worte drin, Polymär.
00:13:13: Ich versuch... darzustellen, vielleicht einfach, vielleicht zu einfach, aber denken es an Büroklammern.
00:13:21: Eine einzelne Büroklammer ist also ein so Molekül und wenn man die miteinander verbindet, dann kriegt man eine lange Kette.
00:13:29: So etwas kann immer länger werden und das ist dann ein Polinär.
00:13:35: Das Einzelne ist das Monomär und dann machen wir eine lange Kette daraus.
00:13:43: Ihnen eine Vorstellung zu geben, wie lange diese Ketten sind, was wir da reden, auf der einen Seite des Bildersensor Avocado.
00:13:52: Warum, wenn Sie diese Früchte kaufen, dann ist auf dieser Frucht oder bei vielen anderen Früchten auch eine dünne Wachsschicht.
00:14:01: Diese dünne Wachsschicht ist ein Polymer und dieses Polymer hat dann so circa hundert bis siebenhundert Büroklammern.
00:14:10: Einzelne, solange ist das dann ungefähr.
00:14:14: Auf der anderen Seite haben wir Medizintechnik, ein künstliches Hüftgelenk.
00:14:19: Ich hoffe, Sie brauchen sowas nicht, aber wenn man das hat, dann ist man froh, dass es sowas gibt.
00:14:24: Und ein wesentlicher Bauteil in diesem Hüftgelenk ist diese Reibschale.
00:14:30: Und diese Reibschale oder Pfannen-Einsatz da oben, das ist jetzt auch ein Polymer.
00:14:35: Im Prinzip genau das gleiche Polymer, das auf der linken Seite die Avocado umschließt, ist auf der rechten Seite die Pfanne für das Hüftgelenk.
00:14:45: Nur da sind es dann nicht siehhundert so kleine Büroklammern, sondern hier haben wir dann bis zu zweihundert tausend von diesen Büroklammern aneinander gereit.
00:14:55: Und die geben halt dann die Eigenschaften, die wir brauchen, damit wir hier ein künstliches Hüftgelenk darstellen können.
00:15:04: Und das ist schon mal so ein Gefühl, warum Kunststoffe, Polymäre interessant sind.
00:15:10: Von den In juniorwissenschaften wollen wir immer so zeigen, was ist die Verhältnis zwischen Steifigkeit und Zähigkeit, also von, wie spröde ist ein Material, wie stark ist es?
00:15:23: und bei den Grundstoffen haben wir den großen Vorteil, dass wir aufgrund dieser Möglichkeit hier lang, kurz, unterschiedliche Arten vom Büroklammern auf dem Bild fahren, sehr verschiedenfärbige unterschiedlichen Farben könnten, ja unterschiedliche chemische Strukturen sein, damit können wir verschiedene Eigenschaften generieren in diesen langen Ketten.
00:15:45: Das macht es sehr interessant, damit können wir etwas machen, was sehr, sehr hart ist, sehr spröde.
00:15:52: Aber auch sehr luftig, leicht.
00:15:54: Wir können Dinge machen wie eine Isolation von einem Haus.
00:15:57: Das darf ja nichts wiegen, das darf aber auch gar Wärme leiten.
00:16:01: Also Styropor zum Beispiel kann man auch verwenden als Stoßschutz in den Helmen bis hin zu Skischuhen, die natürlich sehr hart sein müssen.
00:16:10: Wir können hier, je nachdem wie wir die Chemie wählen, das einteilen.
00:16:16: Also eine tolle Sache oder also super.
00:16:20: Damit ermöglicht es viele Dinge, die unser tägliches Leben umgeben.
00:16:26: Aber auch, weil wir diese kleinen einzelnen Büroklammern aus günstigen Rohstoffen herstellen, ist das Material selber auch günstig, günstiger wie natürliche Produkte.
00:16:38: Und damit sind wir in eine Phase gekommen, wo wir halt auch gesehen haben, eigentlich brauchen wir damit gar nichts mehr machen, wir können es einfach.
00:16:46: wegschmeißen.
00:16:47: Und das ist ein Bild, ein Cover-Bild aus den neunzehnten Hundertfünfzig Jahren vom Live-Megasin, die damals schon thematisiert haben, dass wir in dieser Throwaway-Gesellschaft leben.
00:16:59: Man braucht das ja nicht mehr verwenden, wenn es kaputt ist, man schmeißt es einfach weg.
00:17:06: Kümmern uns nicht mehr darum, wir schmeißen es weg.
00:17:10: Jetzt haben wir gesehen, seit den neunzehnten Fünfzig Jahren ist es dramatisch angestiegen.
00:17:14: Wir haben hier viele Millionen Tonnen an Kunststoff hergestellt.
00:17:19: Wie schaut es jetzt damit aus?
00:17:20: Wo ist das?
00:17:22: Wo ist das geblieben?
00:17:23: Wir haben circa, was man da sieht, die Zahlen, Sie sehen das, das sind die Zahlen der dottelischen, acht Tausend, dreihundert Millionen Tonnen an Kunststoff bis jetzt hergestellt.
00:17:37: Achttausend, dreihundert Millionen Tonnen haben wir hergestellt.
00:17:42: Von diesen achttausend, dreihundert Millionen Tonnen ist natürlich nur ein gewisser Teil in Verwendung, Denkens an Wasserrohre, Gasrohre, Kabel, Isolierungen, die müssen auch lange halten, also die dürfen wir nicht gleich mal wegschmeißen, das funktioniert auch nicht.
00:18:01: Aber von diesen achttausend, dreihundert Millionen Tonnen ist das meiste auf Depolin gelandet.
00:18:09: Es liegt irgendwo herum, man kann das vielleicht in Zukunft noch mehr ausgraben, ja, es ist ein Rohstoff der noch da ist, aber es liegt auf Depolin.
00:18:17: Ein kleinerer Teil oder größerer Teil auch, ist bereits verbrannt geworden.
00:18:21: Sie sehen, das sind dann circa hier achthundert Millionen Tonnen.
00:18:26: und nur verschwindend kleiner Teil, das sind sechshundert Millionen Tonnen, das sind neun Prozent von dem ganzen Kuchen hier, wurde bis jetzt rezykliert oder in einen Kreislauf überführt.
00:18:38: Das ist ein kleiner Teil.
00:18:40: Damit haben wir Bilder wie diese, die sie alle kennen und nicht mögen.
00:18:47: Es wird an Stränden, an Flüssen und sonst in der Natur findet man Kunststoffabfall.
00:18:57: Jetzt weniger bei uns in Mitteleuropa, aber heute in anderen Teilen der Welt.
00:19:02: Die Achtzig Prozent des Kunststoffabfalls, wenn sie mehr finden, kommen von zehn Flüssen.
00:19:08: Das ist ja in Asien und in Afrika in erster Linie, wo das ins Meer eingetragen wird.
00:19:14: Und dann natürlich am Ende irgendwann entweder wieder auf Stränden endet oder versinkt, aber nicht verschwinden kann.
00:19:27: Wir finden es aber auch.
00:19:29: nicht nur diese Teile, die wir als Produkte wiedererkennen, sondern was auch immer wieder da ist, sind also diese kleinen Kügelchen, die haben sich ja auch schon gesehen.
00:19:40: Das ist der Rohstoff, den so Firmen wie Boreales herstellen.
00:19:43: So kleine Kügelchen, die kaufen dann die Verarbeiter, die dann draus erzanden.
00:19:47: Bürste macht zum Beispiel eine Flasche.
00:19:53: Das finden wir auch.
00:19:54: Und das kommt da auch so an, dass man nicht sorgsam genug umgeht mit den Materialien, dass sie verloren gehen, dass sie verloren gehen bei der Produktion.
00:20:03: Das ist aber auch wiederum nichts Neues.
00:20:05: und dass diese Kunststoffteile ein Problem darstellen können, ist bereits seit den Seventiesiger Jahren bekannt, weil diese Bilder hat es damals auch schon gegeben.
00:20:17: Damals gab es schon wissenschaftliche Berichte dazu, dass Kunststoff, wenn er dann im Meer landet, auch wiederum eine Gefahr darstellen kann für die Lebewesen dort.
00:20:27: Das haben wir jetzt auch nicht erst vor zehn Jahren entdeckt, sondern schon in den Sehnten.
00:20:33: Auch dass diese Kunststoffabfälle hier als Oberfläche dienen können, wo wieder Bakterien und andere Lebewesen besiedeln.
00:20:42: Das ist jetzt etwas, was wir schon länger kennen und wo wir uns vielleicht auch schon früher Gedanken hätten machen können, wie wir da besser damit umgehen oder wir das hintanhalten könnten.
00:20:57: Wie soll es also weitergehen?
00:20:59: Was ist so diese Vorausplanung an Kunststoffen?
00:21:05: Was glaubt man, dass sie das weltweit entwickeln wird?
00:21:07: Ich habe schon gesagt, das ist immer noch ein Wachstum.
00:21:10: Wir gehen davon aus, dass bei auch der Kunststoffabfall sich fast verdreifachen wird.
00:21:17: Wir produzieren mehr, also wird wohl auch mehr wiederum als Abfall enden.
00:21:24: Jetzt wiederum weniger bei uns in Österreich oder in Deutschland.
00:21:27: Wir haben Systeme, wo wir damit besser umgehen können, aber weltweit gesprochen wird, also der Abfall sicher deutlich mehr werden und auch wiederum mehr werden, das auf Deponien landet oder in der Natur im Meer.
00:21:43: Es ist auch immer noch so, dass auch dann, wenn wir jetzt besser werden und wir kommen später noch dazu, wie man diese Materialien wiederverwerten kann, da werden wir besser werden.
00:21:53: Da passiert sehr viel an Forschung, da passiert sehr viel an neuer Technologie.
00:21:57: Dennoch ist es also Aufwand, das in Kreislauf zu halten und vielfach ist es günstiger und einfacher, neue Kunststoffe wieder herzustellen und einzusetzen.
00:22:09: Damit sehen Sie, bleibt es so hier.
00:22:12: Auch immer noch sehr viel an Neuware da und nur ein kleiner Teil, ca.
00:22:16: zwölf Prozent sind also dann rezyklierte Materialien.
00:22:24: Diese Abfallstoffe werden sich fast verdreifachen, die man in der Natur findet, also eine vorsichtige Schätzung eher.
00:22:32: Und was wir natürlich auch nicht vergessen dürfen, es hat ja auch eine Auswirkung auf andere sekundäre Eigenschaften oder sekundäre Parameter wie Emission von Treibhausgasen und so.
00:22:46: Bei der Produktion in erster Linie der Kunststoffe, wobei auch da kommen wir dann damit dazu, hier muss man aufpassen, wie man rechnet.
00:22:54: Jetzt haben Sie das vielleicht verfolgen können.
00:22:56: Es gab ja hier Bemühungen auf Seiten der Vereinten Nationen, diese Kunststoffflut einzudämmen.
00:23:07: Nur am fünften August dieses Jahres sind diese Verhandlungen gescheitert in Genfu.
00:23:14: Man hat sich nicht einigen können hier auf eine gemeinsame Erklärung.
00:23:18: Das heißt, das Ganze wurde vertagt und wir haben keine Lösung, wie wir hier die Verschmutzung durch Kunststoffabfälle verbessern können.
00:23:28: Wir haben es so da.
00:23:29: kein Instrumentarium gefunden, auf das sich die verschiedenen Länder einigen konnten.
00:23:35: Aber wie schaut es in Österreich aus?
00:23:37: Schau mal, wie viele Tonnen, wie viele Kunststoffmüll haben wir?
00:23:44: Wie schaut das aus?
00:23:49: Wir dürfen ja nicht mehr deponieren.
00:23:51: Das heißt, was passiert mit diesen Abfallsträumen?
00:23:54: Er wird gesammelt.
00:23:56: Er kommt zum großen Teil in die Verbrennung.
00:24:00: Sie sehen, das ist so.
00:24:01: Hier fast achtzig Prozent dieser Abfallströme geht in einer thermische Verwertung, Müllverbrennung oder als Ersatzbrennstoff in der Stahlindustrie oder in Darstellen von Zement, also die verwenden solche Abfallströme.
00:24:21: Nur ein kleiner Teil wird bereits stofflich verwertet, wird also hier dann wieder in ein neues Produkt überführt.
00:24:30: gewisse Reststoffe müssen nach wie vor dann speziell deponiert werden.
00:24:34: Wenn man sich diese Stoffströme ansehen, wie schaut das aus?
00:24:41: Wo kommen die her?
00:24:42: Was ist da so hauptsächlich da?
00:24:44: Wir haben da Dinge wie Siedlungsabfälle, das ist also fast der Vierzig Prozent, dann diese Leichtfraktion, das was man an sich im gelben Sack hier sammeln wollen, macht auch dann schon zwanzig Prozent aus.
00:25:00: Altreifen, interessanterweise sind das auch fünf Prozent, etwas, was im Moment auch noch nicht wirklich eine Wiederverwertung gefunden hat, außer den Treoraofen wie in der Zementfabrik oder Füllmaterial bei künstlichen Rasen oder Lärmschutzwände, solche Sachen werden dann gefüllt mit alten Reffenmehl.
00:25:25: Und Sie sehen, also hier hat man eine Reihe von weiteren Stoffströmen, die Kunststoff enthalten.
00:25:33: Nachdem das verschiedene Dinge hier sind und man sich, wenn man schon nicht weiter weiß, warum nehmen wir nicht Biokunststoffe?
00:25:44: Biokunststoffe heucht sich doch toll an.
00:25:46: Aber wir gehen mal zurück zu dieser Grafik.
00:25:52: Vierhundert Millionen Tonnen, da sind es drinnen.
00:25:54: Vierhundert Millionen Tonnen, wir machen auch jetzt schon Bio.
00:25:57: Kunststoffe, aber da oben ist also hier ein kleiner Teil.
00:26:03: Sie sind bio-basiert bzw biologisch abbaubar.
00:26:08: Alles gemeinsam sind ein halbes Prozent von den vierhundert Millionen Tonnen.
00:26:15: Und wenn wir dieses halbe Prozent uns ansehen, dann ist wiederum nur eine Hälfte wirklich biologisch abbaubar.
00:26:22: Die andere Hälfte ist zwar bio-basiert, aber nicht biologisch abbaubar.
00:26:26: Das ist ein bisschen eine schwierige Sache, Weil, je nachdem, wo ich die Büroklammer herbekomme, kann sich jetzt aus einer, zum Beispiel, wie in Brasilien, die haben sehr viel Zuckerrohr.
00:26:43: Man kauft sich da zum Beispiel rum, aber man muss ja nicht unbedingt rum draus machen, man kann einfach nur Ethanol also, Alkohol machen.
00:26:51: Aus dem Alkohol mache ich dann, dass eine Büroklammer, aus der ich Polyethylen herstellen kann und das Polyethylen, was aus diesem bio-basierten Schnaps aus Brasilien ist, das hat gleichen Eigenschaften wie ein Politeleon, das aus einem Erdöl von Abu Dhabi kommt.
00:27:08: Überab kein Unterschied.
00:27:09: Und ist deswegen auch nicht biologisch abbaubar.
00:27:14: Aber heute biologisch passiert.
00:27:16: Biologisch abbaubare Kunststoffe sind also da auf der rechten Seite, auch da gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Materialien.
00:27:23: Bekanntesten ist diese Polymilchsäure oder PLA.
00:27:27: ist biologisch abbaubar, aber auch wiederum nicht so einfach.
00:27:31: Also das klingt toll, biologisch abbaubar, ja, aber nur in industriellen Kompostieranlagen.
00:27:37: Die müssen höhere Temperaturen machen, damit diese Polymilzseure hier zerfällt.
00:27:44: Und, das kommt jetzt auch ganz wesentlich dazu, macht es Sinn, macht es Sinn, biobasierte Kunststoffe oder biobasierte Materialien zu verwenden.
00:27:59: Wie gesagt, Ich bin eine Generation der neunzehn- siebziger Jahre.
00:28:04: Wir kennen noch diese Tragedaschen mit Jute statt Plastik.
00:28:08: Vielleicht haben das noch einige.
00:28:09: Aber ist es gescheit, eine Papiertasche oder Kunststofftasche?
00:28:12: Wir haben die Kunststofftragedaschen in den Geschäften ohne ihn verboten.
00:28:16: Aber ist die Entscheidung gut gewesen?
00:28:21: Das ist gar nicht so leicht zu beantworten.
00:28:24: Es ist gar nicht so leicht zu beantworten und es gibt Studien dazu, die zeigen, dass wir einfach, wenn wir jetzt die Emissionen, die entstehen, waren ja Papiertascheherstelle, diese Treibhausgrasemissionen, vergleichen mit denen, wenn ich eine Tragedasche spolettiläen mache, hier einen Unterschied habe, der wirklich merkbeist deutlich ist.
00:28:47: Ich müsste diese Papiertragedasche dreiundvierzigmal verwenden, damit sie genauso wenig oder genauso gut hier abschneidet wie eine Kunststofftragedasche.
00:29:00: Wenn Sie die Kunststofftragedasche dann auch noch später für Ihren Müll verwenden und dann geht es in den Müll, dann ist es noch mehr besser.
00:29:07: Und wenn Sie sagen, okay, ich habe eine Baumwolltasche.
00:29:11: Super.
00:29:11: Wie oft müssten Sie eine Baumwolltasche nehmen?
00:29:14: Hundertvierzigmal, hundertneinandvierzigmal, um genauer zu sein.
00:29:19: Und wenn das noch eine Biobaumwolle ist und wir dann noch hineinrechnen, wie viel Wasser und Land die Baumwolle braucht, um gewonnen werden zu können und Pestizide und Pflanzenschutzmittel und Düngemittel, dann sind wir bei zwanzigtausendmal.
00:29:34: Und jetzt, ich kenne nur mein Auto und wie viele Baumwolltragedaschen ich bereits habe, wenn man sie überall auch geschenkt bekommt, das wird sich nie ausgehen.
00:29:45: Das geht sich nicht aus.
00:29:47: Also immer die Kette durchdenken.
00:29:52: Immer das, warum, was ich am Anfang gehabt habe, auch mitfragen.
00:29:55: Warum ist das jetzt wirklich besser?
00:29:56: Ist es besser?
00:29:58: Die Tragedasche ist ein Beispiel.
00:30:00: Wir haben aber viele andere Dinge auch, wo wir uns wirklich überlegen müssen, ist es jetzt besser oder schlechter Kunststoff zu verwenden.
00:30:10: Denken Sie also an sich dumme Sachen, wie ich verbacke eine Gurke, die ich in der eben im Geschäft kaufe mit einer Kunststofffolie.
00:30:20: Ist es jetzt blöd, wenn ich sowas mache, wenn ich das kaufe?
00:30:25: Kommt drauf an.
00:30:27: Die Haltbarkeit einer Wenn Kunststofffolie verbackten Gurke ist um einiges länger, also Sie sehen hier zwei Bilder, die eine Gurke halt nach sechs Tagen mit Schutzschicht und ohne Schutzschicht, sieht man, die schaut halt einfach nicht mehr so schön aus und wird deswegen auch nicht mehr gekauft.
00:30:47: Wenn Sie sich selber als Konsument hier den Spiegel vorhalten, welche Produkte kaufen Sie im Geschäft?
00:30:56: Die Einwandfreien oder die einen leicht beschädigten.
00:31:02: Und wir haben gesehen, dass so Dinge wie verpackte Gurken dadurch, dass es zu einer Vermeidung, einen Abfall an Lebensmittel, die dann weggeschmissen werden, hier kommt, wird deutlich auch an CO² einsparen können.
00:31:22: Und das ist bei der Gurtenverpackung so, das ist bei der Käseverpackung so und das ist natürlich auch so bei der Fleischverpackung.
00:31:30: Die Dinge halten auch länger und damit können wir sie länger hier im Kreislauf halten.
00:31:36: Und das ist aber nicht nur auch bei der Lebensmittelverpackung so einfachste Produkte.
00:31:41: Wie denken Sie, wenn Sie im Baumarkt einen Kübel mit Farbe kaufen?
00:31:47: Welchen Kübel kaufen Sie?
00:31:50: Einen, der außen irgendeiner so Schmutz schon drauf hat oder nehmen Sie einen, der komplett sauber ist?
00:31:58: Innen das Produkt ist genau das gleiche.
00:32:01: Da ist kein Unterschied.
00:32:02: Nur das eine ist, hat jetzt schon etwas Staub aus der Umgebung angezogen und schaut deswegen nicht mehr ganz so schön aus, die bleiben stehen, die kaufen keiner.
00:32:11: Was ist die Konsequenz?
00:32:13: Ich muss als Produzent dieser Kübel ein Antistatikum dazugeben, damit der Kübel nicht so leicht hier den Schmutz zieht und damit er länger schön ausschaut.
00:32:26: Wir haben Bernard Jacob jetzt erwähnt, ich war ja einige Jahre auch in einem Industrieunternehmen und wir haben So derzeit Verpackungsfolien entwickeln für CDs.
00:32:38: Sie kennen noch diese CDs damals halt für Musik und die waren in einer Verpackung drinnen.
00:32:47: Diese Boxen, transparenten Boxen.
00:32:49: Und mal drauf kommen, die Leute kaufen die Boxen nicht, wenn die Folie zerkratzt ist, die Außen herum ist.
00:32:56: Die Folie, die außen herum ist.
00:32:59: Nachdem man es gekauft hat, ohnehin wegschmeißt.
00:33:02: Das heißt, wir mussten oder wir haben eine Fohle entwickelt, die kratzfester ist als die, die wir bereits verwendet hatten.
00:33:10: Es ist sehr viel hier im Konsumentenverhalten auch drinnen, die natürlich dann oder dieses Verhalten natürlich dann von den Unternehmen auch bedient wird oder ausgenutzt wird.
00:33:23: Was ich aber damit sagen möchte ist, ja, wir Es gibt Dinge, wo es gescheit ist, vielleicht solche Verpackungen zu verwenden.
00:33:30: Wenn wir es tun, müssten wir aber wegkommen von einer linearen Wirtschaft, wo das einmal verwendet wird und dann endet es im Müll oder in der Müllverbrennung oder noch schlimmer auf der Deponie, sondern ich nehme das und kann es in einen Kreislauf überführen.
00:33:45: Ich bring es zurück, ich kann wieder draus zu machen.
00:33:48: Das nennt man dann Circle Economy und auf das möchte ich jetzt eingehen, weil ... Ja, wir versuchen ja sehr bewusst zu leben.
00:33:58: Wir sammeln den Kunststoff oder die Leichtfraktion.
00:34:01: Wir geben das alles in den gelben Sack.
00:34:05: Aber warum bleibt der Prozentsatz an wiederverwerteter Ware, wiederverwerteten Kunststoff so klein?
00:34:14: Warum ist das schwierig?
00:34:15: Warum ist Recycling von Kunststoffen so schwierig?
00:34:18: Wir haben gesagt, das sind im Prinzip ein paar handvollsicher Büroklammerketten.
00:34:27: Das Schwierige dabei ist, dass diese Produkte, die uns dann umgeben, nicht so einfach sind, wie sie aussehen.
00:34:37: Eine Folie, mit der wir Schokolade verbacken oder irgendwelche Pompons verbacken, ist nicht einfach nur ein Material.
00:34:45: Sehr oft ist es eine Kombination an verschiedenen Materialen.
00:34:49: Jede Schicht so dünn, dass ich die nie wieder auseinander bekomme, macht natürlich das Wiederverwerten schwierig.
00:34:55: Wenn Sie dann auch noch vielleicht eine Barriere Schicht dabei haben, was meine ich damit, dass es so zum Beispiel, wenn Sie eine Käseverpackung denken, das kann man sich am besten vorstellen, viele Käse haben einen strengen oder besonderen Geruch, sagen wir mal so, der Geruch soll drinnen bleiben und das, was draußen ist, soll nicht zum Käse hinein.
00:35:15: Das muss da irgendwas haben, damit die Luft oder den Sauerstoff hindert, da quer durchzugehen oder die Geruchstoffe rauszukommen.
00:35:25: Und unterschiedliche Kunststoffe haben verschiedene Barriereigenschaften gegenüber diese Dinge.
00:35:30: Das heißt, ich muss so was kombinieren, damit das funktioniert.
00:35:35: Aber die Folien sind so dünn, wie schon gesagt, dass man diese einzelnen Schichten nicht mehr zueinander bekommt.
00:35:40: Das macht es schwierig.
00:35:41: Das ist einfach eine Kombination an verschiedenen Schichten.
00:35:45: Wenn Sie an Ihre Zahnpasta-Tube denken, das ist nicht ein Material, das sind meistens sieben unterschiedliche Schichten.
00:35:54: Also wir haben... Materialkombinationen, oftmals sind so eine Kombination mit anderen Materialen, nicht nur Kunststoff, sondern auch noch Metall oder metallisierte Teile dabei.
00:36:04: Wir haben in den Kunststoffen nicht nur diese einzelnen Büroklammern, sondern da sind, was da draufsteht so additiv, das klingt toll.
00:36:15: Schauen Sie auf die Liste, da sind bei Lebensmitteln Städte immer so E und da nur irgendwas dabei.
00:36:23: Das sind europäische Bezeichnungen für bestimmte chemische Substanzen, die uns erlauben, dass das Leben in der Länge hält und genau so übergibt, auch in Kunststoffe dazu.
00:36:32: Und wenn es kleiner ist, ein Prozent, das sagt man so additiv.
00:36:35: Das braucht man nicht genau sagen, aber additiv.
00:36:40: Hat aber natürlich einen Einfluss.
00:36:41: Ist ja eine andere Substanz, die da drinnen ist.
00:36:45: Farbstoffe, Füllstoffe, wenn Sie an Ihr Auto denken, das ist eine vorne des Stoßfänger, der muss gewisse Eigenschaften haben, da sind Füllstoffe drinnen, damit kann ich den Stoßfänger nach seiner Lebenszeit nicht einfach als Verpackungsfolie verwenden für Geselsämmel.
00:37:03: Das wird nicht funktionieren.
00:37:06: Das sind aber nur einfache Dinge, wenn man dann aber weiter denkt, wir haben ja diese Materialien für Wettbewerbsverwendet.
00:37:13: Das heißt, da kommen dann nur Fremdstoffe dazu, die aus der Verwendung kommen.
00:37:21: Die kommen hineinkommen, das können jetzt angenehme Dinge sein, aber es können auch schlimme Dinge sein.
00:37:30: Dinge, die niemand haben möchte.
00:37:31: Wenn jemand in eine alte Shampooflasche dann irgendein Pflanzenschutzmittel einfüllt, weil er heute das aufheben möchte und dann später endet das im gelben Sack, dann wird das kompliziert in der Auftrennung.
00:37:51: Das heißt, hier haben wir es mit sehr komplexen verschiedenen Dingen zu tun und deswegen ist es... in kreislaufhaltendes Rezyklieren sehr schwierig.
00:38:02: Rezyklieren geht jetzt auf unterschiedliche Arten.
00:38:06: Eine der gängigsten oder einfachsten und von der energetischen Seite günstigsten Arten des Rezyklierens ist das sogenannte mechanische Recycling.
00:38:17: Was tun wir beim mechanischen Recycling?
00:38:19: Wir sammeln das Material.
00:38:21: Vielleicht kann ich das Deutsch besser zeigen.
00:38:23: Das ist das, was uns da heute umgibt.
00:38:26: Wir sammeln das.
00:38:27: Und was werden wir dann damit machen?
00:38:29: Man muss es sortieren.
00:38:32: Mittlerweile funktionieren solche Sortierenlagen schon immer mehr automatisiert.
00:38:37: Bis vor einigen Jahren war das rein Handarbeit.
00:38:39: Das heißt, da sitzen Menschen an Förderbändern und sortieren den Müll, den wir da in den gelben Sack geschmissen haben.
00:38:45: Sie können sich auch vorstellen, dass das also nicht unbedingt die beliebtesten Tätigkeiten sind, weil da riecht es besonders gut da drinnen in diesen Hallen, wo das passiert.
00:38:56: Aber es ist immer noch so, dass also menschliche Sortieren besser funktioniert, wie automatisiertes Sortieren, wobei also hier mit Kameratechnik und künstliche Intelligenz, die man trainiert, hier die Teile zu erkennen, immer besser wird.
00:39:09: Man sortiert also die Teile, dann werden sie geschreddert, in kleine Stücke zerbrochen, dann werden sie gewaschen, nochmals sortiert, oftmals.
00:39:19: Und erst dann kommen sie in etwas, was man als in der Technik als Extruder bezeichnet, denken sie an Fleischwolf, das ist so.
00:39:28: Analog an, das man vielleicht zu Hause hat, nur der Fleischwald ist in dem Sinne beheizt von außen, da schmilzt man das Polymer auf und dann hinten wird raus wieder so kleine Kügelchen gemacht, so kleine schwarze Kügelchen.
00:39:40: Und dann kann ich diese kleinen, kleinen schwarzen Kügelchen wieder verwerten und neue Teile, neue Zahnbürsten zum Beispiel draus machen, wenn es so das Material sauber genug ist.
00:39:52: Und da kommen wir zu einem Teil, damit Sie sehen, womit man sich auch an Hochschulen beschäftigt, also nicht mit Nur Dinge, die jenseits des Verständnisses liegen, sondern wir haben eine Dissertation begleitet und die Dame hat sich mit Waschen beschäftigt.
00:40:07: Mit Waschen vor Kunststoff.
00:40:09: Mit Waschen vor Kunststoff in allen möglichen Ausprägungen bis hin zu einer industriellen Waschmaschine, wo wir kunststoffreiche Waschen haben.
00:40:16: Aber was Sie da sehen, sind bewusst kontaminierte Kunststoffverteile, die man mit catch-up, das ist das, was man da sieht.
00:40:25: aber auch mit Mayonnaise, mit Öl, mit Joghurt, oberflächlich hier verschmutzt haben, dann gewaschen und gesehen, wie gut ist die Wasche effizient.
00:40:36: Wir haben uns das angeschaut mit oberflächlichen Fondreinigungen, wie mit dem Ketchup, aber auch mit Fondreinigungen, die in Polymer selber sein können, zum Beispiel einer wasserlöslichen Farbe und dann geschaut, wie kann man, wenn das jetzt mit Wasser gewaschen wird, mit Wasser und Lauge, mit Wasser, Und irgendwelchen Tensiden zusätzlich bei verschiedenen Temperaturen, wie kann man das möglichst gut herauslösen, mit verschiedenen Einflüssen, wie auch der Drehzahl, wie schnell man, wie viel Energie man einbringt.
00:41:08: Warum tut man das?
00:41:09: Warum schaut man sich das an?
00:41:10: Die Temperatur, die da steht, das Wasser, die zusätzlichen Dinge, das kostet nicht nur Geld, sondern auch Energie.
00:41:20: Ich muss ja das Wasser heiß machen, zum Beispiel, dass das ist.
00:41:23: Ich muss das verschmutzte Wasser wieder aufreinigen, damit ich es im Kreis aufhalten kann.
00:41:29: Und im Ende muss ich vergleichen, was kostet oder was.
00:41:32: Wie viel CO² bringe ich in diesen Recyclingprozess ein, in das Waschen, das Aufbereiten, in das Reinigen dieser Kunststoffteile im Vergleich zu, wenn ich jetzt ein neues Material nehme.
00:41:44: Das darf man einfach nie vergessen.
00:41:46: Ich muss die ganze Kette hier durchdenken, bevor man etwas sagt, das ist gescheiter.
00:41:52: Schlechter.
00:41:53: Und schlimm wird es dann, wenn man solche Dinge hat, wenn man nicht, das Bild ist ja eigentlich dafür gedacht, dass man sieht, man lehrt das Altöl in eine Sammeldose, aber was passiert mit der Dose, mit der Flasche, wo das Öl drinnen war?
00:42:08: Die kann man nicht verwenden.
00:42:10: oder das Material, wo das Öl drinnen war, kann man sicherlich nicht verwenden für eine Lebensmittelanwendung später.
00:42:18: Und deswegen ist das Sortieren und Aufbereiten extrem wichtig.
00:42:22: Ich muss in diesem Sortieren hier hinter die Maschine oder die Menschen so trainiert haben, dass diese eine Öldose nicht in den Teil kommt, wo vielleicht Plastikkunststoff Milchflaschen waren.
00:42:37: Das muss separiert werden.
00:42:38: Das eine kann man wieder für Lebensmittelanwendungen verwenden, das andere nicht.
00:42:43: Das heißt also, mechanisches Recycling ist eine Möglichkeit, ist sicherlich das, was energetisch am besten ist noch.
00:42:52: aber nicht für alles machbar.
00:42:54: Was können wir tun, wenn das nicht machbar ist, wenn das ja so nicht möglich ist, solche Dinge da wieder verwerten zu können?
00:43:03: Gibt es auch noch andere Möglichkeiten?
00:43:06: Sie haben in diesen drei gesehen, da waren noch andere dabei und zwei möchte ich dann noch dazuheben.
00:43:11: Wir können wieder die einzelnen Büroklammern herausnehmen, dann haben wir wieder einzelne.
00:43:21: Das ist super, weil dann kann man wieder Wenn wir das zusammenbringen, dann können wir zwei reine, die können wir putzen, reinigen und dann machen wir wieder eine neue Kette an Büroklammern.
00:43:35: Das können wir tun bei Dingen wie, ich mache jetzt keine Werbung, aber bei solchen Flaschen, das ist Polytilentärefterlat, also alles wo CO² drinnen ist wie Coca Cola oder dieses prickelnde Mineralwasser, das ist Polytilentärefterlat und das kann ich auf diese Art wieder... Ich kann das im Kreislauf fahren, funktioniert.
00:43:58: Aber das funktioniert nicht bei allen diesen Ketten, wie wir sie hier haben.
00:44:01: Es gibt auch Ketten, wenn wir das tun möchten, zerbrechen diese Ketten nicht nur in einzelne Büroklammern, sondern unterschiedlich lange Bruchstücke und Büroklammern.
00:44:14: Oder man bricht überhaupt die Büroklammer auseinander, auch das kann passieren.
00:44:17: Und da sind wir dann bei einer Technologie, die wir hier herüben haben, dieses thermomechanische.
00:44:24: Und Sie sehen schon, das ist ein bisschen mehr an Aufwand, um von da wieder da rüber zu kommen.
00:44:30: Aber man kann.
00:44:31: Funktioniert.
00:44:32: Man kommt rüber und kann wieder ein Rohstoff generieren, der dann sauber ist und dann kann ich wieder ein Polymer draus machen, das hier auch für Lebensmittel verwendet werden kann.
00:44:43: Auch das... ist jetzt nicht unbedingt eine Rocket Science, also das kann man auch überall machen, das passiert auch in anderen Ländern, das gibt es hier Untersuchungen auch von Universitäten in Uganda, die haben sich das genauer angeschaut, haben gesagt, okay, wir heizen einfach diesen Grundstoff auf und kriegen wieder flüssiges Produkt heraus, man nennt es dann synthetisches Öl und damit können wir zum Beispiel am Motor und bei den Verbrennungskraftmaschinen wieder zu bleiben, betreiben.
00:45:16: Die haben natürlich und ich höre jetzt immer, ich jammere nicht mehr über unsere Ausstattung an unseren Universitäten, weil das ist also sicherlich eine ganz andere Dimension.
00:45:27: Das war Ihr Versuchsapparat und damit haben Sie also hier diese Dinge gemacht und zeigen können.
00:45:33: Das geht, ich kann also das zerlegen und ich kriege eine flüssige Phase raus, mit der ich wieder was tun kann.
00:45:40: Das kann man im Kleinen machen, so wie in dem Kessel.
00:45:42: Das funktioniert, das passiert aber auch in Großen und das passiert auch in Österreich.
00:45:46: Vielleicht haben Sie schon mal die Werbung der OMV gesehen, über den Re-oil-Prozess, wie Sie die halt bezeichnen.
00:45:53: Das ist ein Bild der Anlage, die Sie heuer in Betrieb genommen haben.
00:45:58: Eine Anlage, die noch immer nicht eine kommerzielle Größe hat.
00:46:02: Hier aber bereits, wenn man sich das anschaut, ich meine, das ist ein riesiges Investment und das Ding verarbeitet, kann sechzehntausend Tonnen alten Kunststoff pro Jahr verarbeiten.
00:46:17: Das sind schon einige Lkw, die da reinfahren und die Maschine füttern.
00:46:24: Das macht nichts anderes, wie diese Büroklammern zu zerlegen.
00:46:27: Und was man da jetzt auf dem Bild sieht, ist nicht dieser Dieser Reaktor oder dieser Kessel, den wir auf dem vorigen Bild gesehen haben, den die Kollegen in Afrika verwendet haben, der ist davor, der ist relativ klein.
00:46:42: Das Teil, was Sie da sehen, all diese rohere Behälter und Teile dient der Aufreinigung.
00:46:49: Sie sehen also, das ist ein wahnsinnig komplexer und schwieriger Teil aus diesem Bruchstückendichter bekommen, die Teile rauszuholen.
00:47:00: die besser nicht weiterkommen.
00:47:03: Weil am Ende muss das Material, was da entsteht, in der Raffinerie weiterverwertet werden.
00:47:09: Geht den normalen Weg, denn auch die Rohölaufbereitung geht und wird also dann wieder in einzelne Büroklammern hergestellt und dann kann man wieder Polymer machen.
00:47:21: Das sind also sechzehntausend Tonnen, damit sie das pro Jahr, damit sie das aber rechnet, damit es in eine industrielle Größenordnung kommt, wird man um die zwei hunderttausend Tonnen pro Jahr dort verarbeiten müssen.
00:47:33: Jetzt können Sie sagen, boah, das klingt ja toll, das ist wirklich super nur wie viel Müll.
00:47:37: Es steht in einem Großraum wie Wien, die braucht den ganzen Kunststoffmüll, der dort anläuft und Sie können auch nicht jeden Kunststoffmüll verwerten.
00:47:49: Das kommt auch dazu.
00:47:50: Das heißt also, wir hat dann einen Transport von Kunststoffmüll dort hin, damit das aufbereitet wird.
00:47:58: Ja, wie kommt es dann?
00:48:00: Wie können wir jetzt hinkommen, damit wir besser rezyklieren?
00:48:07: Es gibt verschiedene technische Möglichkeiten.
00:48:09: Wie gesagt, wir können mechanisch, wir können hier zurückgehen zu den einzelnen Bausteinen, wir können sie komplett zerlegen und wieder neu aufbauen.
00:48:21: Also aber ganz wesentlich, wo der Beginn dieser Geschichte ist, wir müssen ordentlich trennen, sortieren und das hilft.
00:48:28: die Maßnahmen, die wir bereits gesetzt haben, wie einerseits nichts mehr zu deponieren, andererseits hier ein Pfarnsystem einzuführen auf Kunststoffe, damit eine Feder da ist, hier das im Kreislauf zu halten.
00:48:46: Man muss natürlich auch Geld investieren.
00:48:49: Es wird nicht billiger werden.
00:48:51: Man muss diese Sortieranlagen bauen.
00:48:53: Man muss hier das... weiterentwickeln.
00:48:57: Und man muss natürlich auch die Akzeptanz steigern.
00:49:02: Wie ich vorhin gesagt habe, niemand kauft dann Kübelfarbe, wenn er außen schmutzig ist.
00:49:07: Wenn das so in uns verhaftet ist, wird es auch schwierig, Rezyklatmaterialien, die vielleicht außen nicht so schön sind.
00:49:15: Die Farbe ist nicht immer blendend weiß.
00:49:18: Weiß ist überhaupt ganz schwierig damit sich die Materialien.
00:49:20: Wenn alle irgendwo grau bis schwarz werden.
00:49:24: Also die Akzeptanz muss auch hier größer werden in diese Dinge, um hier an Kreislauf zustande zu bekommen.
00:49:32: Einen Kreislauf, der, wenn man sich das schön ausmalt, irgendwie so ausschauen kann, dass wir hier vom Hersteller des Kunststoffs immer wieder das Material zurückführen können, um möglichst lange hier das zu tun.
00:49:48: Und nur ein Teil ausschleißen und einer anderen Verwertung zuführen.
00:49:56: Eine andere Verwertung kann diese Verbrennung sein.
00:50:02: Verbrennung, was passiert?
00:50:05: In Wien haben sie sehr schöne Müllverbrennungsanlage von mehr als hundert Wasser.
00:50:13: Aber was produziert diese Müllverbrennungsanlage?
00:50:16: Was kommt daraus?
00:50:19: CO², oder?
00:50:21: Wir verbrennen ja, Kunststoffdämer verbrennen, kommt daraus als CO².
00:50:27: CO² ist aber auch wiederum das, wo wir Probleme haben.
00:50:30: Jetzt haben wir zuerst gesagt, vor vierhundert Millionen Tonnen Kunststoff, die wir im Jahr produzieren, ist interessant.
00:50:35: Und circa vierhundert PPM CO² in der Luft.
00:50:38: Irgendwie die Zäulen haben was miteinander zu tun.
00:50:40: Ich hoffe, das geht nicht in der gleichen Rate weiter.
00:50:43: Das sind wir wirklich ein Problem.
00:50:45: Und dass wir ein Problem haben, auch das tut mir leid.
00:50:48: Ich musste immer wieder in die Geschichte zurück.
00:50:50: Ist jetzt nichts, was wir vor zehn Jahren darauf gekommen sind, dass es zu einem Klimawandel kommen wird.
00:50:55: Kollegen, den Sie da hinten sehen, das ist der Hermann Franz oder Francis Mark und erlaubt mal kurz über ihn zu reden, weil diese Woche gerade zu seinen Ehren die Hermann-Mark-Meteil hier wieder verliehen wurde.
00:51:09: Der Hermann Francis Mark war ein sogenannte Altösterreicher, in Wien aufgewachsen, hat sogar in der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft gespielt, war höchst dekorierter Frontoffizier im Ersten Weltkrieg.
00:51:23: hat dann Chemie studiert und ist nach Deutschland, hat dort dann in der Industrie gearbeitet, wurde mit Machtergreifung der Nationalsozialisten dann nach Österreich, konnte wieder zurückkommen, war ein Bundesbruder vom Herrn Schuschnik und wurde deswegen an die Uni Wien berufen, war dort Professor.
00:51:53: In Wien war einer der Begründer der makromolekularen Chemie, hat er so, dass es hier so etwas gibt wie eine lange Kette.
00:52:01: Das war ja bis dahin, bis in den Anfang der neunzehntreißiger Jahre, nicht unbedingt anerkannt.
00:52:07: Das hat man ja nicht geglaubt, sondern man hat glaubt, ja gut, das sind einzelne Büroklammern und die halten halt so zusammen.
00:52:14: Sind nicht miteinander verbunden.
00:52:17: Und der konnte das zeigen, das ist wirklich eine lange Kette an Büroklammern.
00:52:22: Also sehr ... ein Gründer dieser makromolekularen Chemie.
00:52:28: Aber was eine schöne Geschichte ist, er konnte dann, auch aus Österreich, wieder fliehen und konnte sein Vermögen mitnehmen, weil er da was gemacht, er hat mit sich Büroklammern genocht, sondern er konnte noch als Institutsvorstand das Vermögen des hartes Privatpersonen im Platintrad anlegen und er hat aus diesem Platintrad Kleiderbügel gebogen und mit diesen Kleiderbügel Kleidern auf den Kleiderbügeln konnte, er dann über die Schweiz nach Amerika auswandern und hat dann ein Forschungsinstitut auch gegründet, hat später über fünfzig Ehrendoktorate bekommen, die Kollegen von den Wissenschaften wissen, was das bedeutet.
00:53:06: Also ist eine große Zahl, also wirklich ein sehr bekannter Wissenschaftler.
00:53:09: Und der hat schon in den nineteen hundert achtziger Jahren gesagt, wenn wir da nicht was tun, werden wir Problem haben, werden wir Problem haben mit der Erdewärmung.
00:53:20: Er blieb aber trotzdem Österreich immer gut verbunden und vielleicht gibt es manche, die sich an diese Fernsehsendung erinnern können.
00:53:28: Alles Leben ist Chemie, das sehr spannende Sache.
00:53:31: Vielleicht war das auch der Auslöser, warum ich Chemie studiert habe, ich weiß es nicht.
00:53:34: Ich habe vorher gesagt, es war das Baumsterben.
00:53:38: Hermann Francis Mark nur als Beispiel.
00:53:41: Beitsicht gibt es auch bei uns in Österreich.
00:53:43: Kohlstoff, um wieder zurückzukommen, CO² ist ja Kohlstoff mit Sauerstoff, CO².
00:53:49: und Kohlendstoff ist aber nicht nur ein Problem.
00:53:54: Wir bestehen alle zum Großteil aus Kohlendstoff.
00:53:57: Wenn wir in unsere Körper hineinschauen, Sie sehen vom Volumen oder Gewicht hier, das Gewicht sind fast dreißig Prozent des Kohlendstoffes bei uns.
00:54:06: Wir brauchen den Kohlendstoff fürs Leben, aber auch für unsere Büroklammern.
00:54:14: und nicht nur für die Büroklammern, sondern auch für die Aspirin und für die Alle anderen Dinge, die heute in der Chemie für uns hergestellt werden, brauchen wir.
00:54:26: Denn Kohlenstoff drum, müssen wir dieses CO², was wir bei der Verbrennung vielleicht herstellen, nicht nur als Problem sehen, sondern auch als Rohstoff.
00:54:37: Und dass CO² auch Rohstoff für die Chemie sein kann, ist jetzt auch wiederum nicht etwas, was wir gerade jetzt drauf kommen.
00:54:45: Natürlich muss man ehrlich sagen, die Entwicklungen dazu sind immer auch getrieben von dem, was ist vorhanden und was zahlt sich aus.
00:54:56: Darum sehen Sie auf dieser Übersicht sehr viele solche Symbole, wo man daraus ableiten kann, dass das noch in Entwicklung ist, geforscht wird.
00:55:02: Aber es gibt Teile, die halt schon auf CO² passieren und eines der prominenten Beispiele ist also hier der Harnstoff, den man dann braucht für zum Beispiel Düngemitteln.
00:55:15: Da nehmen wir schon sehr viel CO² oder, weil ich es vorher schon gesagt habe, auch bei der Herstellung von Aspirin und Acetylsalizylsäure braucht man CO².
00:55:25: Also es gibt schon Prozesse, die es braucht und es werden.
00:55:29: an vielen Weiteren wird gearbeitet, dass wir diesen Abfallstrom wie den Kunststoff wieder verwerten können.
00:55:39: Jetzt werden wir uns diese Chemische Industrie ansehen und sagen, okay, Oder generell, wenn wir uns überlegen, wir wollen also den CO²-Ausstoß reduzieren, weil wir wollen ja hier die Erdewärmung hintereinhalten, dann müssen wir aus den fossilen Brennstoffen aussteigen.
00:55:59: Wenn wir aber defossilieren, wenn wir das ernst nehmen, dann können wir kein Öl, keine Kohle mehr verwenden.
00:56:06: Wo kriegen wir dann den Kohlenstoff her, den wir brauchen, um das aspirin zu machen?
00:56:10: Und so gibt es von Seiten des Verbandes der chemischen Industrie in Deutschland.
00:56:16: Rechenbeispiel, wir wollen das weiter produzieren, diese Chemikalien, die wir jetzt haben, diese Produkte.
00:56:24: Wie viel brauchen wir an CO², um diesen Bedarf zu decken?
00:56:31: Und da gibt es verschiedene Rechnungen, auf jeden Fall sehen wir, wir sind hier so im Millionentonnenbereich zwischen vierzig und fünfzig Millionen Tonnen, je nachdem welche Technologien man ansetzt, um dort hinzukommen.
00:56:42: Aber es gibt solche Rechnungen, es gibt solche Technologien.
00:56:45: Es gibt welche Rohstoffe, wie kommen wir dann zum, was können wir nehmen, wenn wir das Öl nicht mehr haben?
00:56:53: Wir haben natürlich biologische Rohstoffe, wobei immer das Thema für was verwenden wird, die Stück Fläche, die wir haben für den Teller oder für den Tank, hat man vorher gesagt, für den Teller oder für die Chemierohstoffe, also man kann aber natürlich hier Abfallströme aus der Landwirtschaft verwenden sei es Stroh, sei es aus der zellulose Aufbereitung des Lignin oder andere Teile, also Dinge, die jetzt das Abfall verwendet werden können wir einsetzen als Alternative zum Öl, aber wir können natürlich auch den Kunststoffabfall einsetzen.
00:57:34: Sagen wir wieder dort bei der Wir haben das hinübergeführt in eine Verbrennung.
00:57:39: Wir können aber auch wie dieses Zerbrechen machen, damit bekommen wir dieses Öl wieder.
00:57:47: Reicht es?
00:57:48: Geht sich das aus?
00:57:49: Wir haben gesagt, wir haben vierhundert Millionen Tonnen Kunststoff.
00:57:52: Großteil davon ist sehr kurzlebig, weil es jetzt Verpackungen sind.
00:57:56: Aber geht sich das aus?
00:57:58: Geht sich leider ... Es ist kein Perpettumobile, nichts.
00:58:02: so etwas funktioniert.
00:58:04: Wir sehen, dass es für den Bedarf, den wir haben, wir ihn weder mit dem Kunststoff bzw.
00:58:13: mit der Biomasse decken können.
00:58:14: Wir sind also darunter.
00:58:17: Das bedeutet auch, wir müssen uns noch was anderes überlegen und das andere Versions überlegen müssen.
00:58:23: Oder was sicherkommen wird, ist natürlich auch das CO² aus der Luft zu nehmen.
00:58:29: Im Moment sind wir da eine Größenordnung im Preis entfernt, dass das wirklich funktioniert.
00:58:37: Es gibt erste Pilotanlagen in Island, wird sowas gemacht.
00:58:40: Die haben eine Anlage, wo sie das CO² aus der Luft holen, abscheiden und dann weiter verwenden, um daraus zum Beispiel Methanol zu machen.
00:58:50: Dann haben wir einen tollen Rohstoff, den wir auch in der Chemie weiter verwenden können.
00:58:54: Das kostet also jetzt ca.
00:58:56: einhundert US-Dollar pro Kilo und wir müssen auf um zehn runterkommen, pro Tonne, damit das wirklich sich rechnet.
00:59:05: Ist aber und das wird so werden, wenn wir defossilieren, wenn wir das ernst nehmen, wenn wir wirklich keinen Öl machen, dann wird kein Weg daran vorbeiführen.
00:59:15: Weil auch dann die Punktquellen immer weniger werden.
00:59:18: Wenn wir keine Gaskraftwerke haben, wenn wir keine Kohlekraftwerke haben, dann haben wir am Scheuerstein kein CO-Zweih.
00:59:27: Wir haben dann noch die Zementöfen.
00:59:31: Aber auch wenn die Stahlindustrie weggeht von den Hochöfen folgt kein CO-Zweih an.
00:59:37: Das heißt, wir müssen andere Quellen erschließen, um zum Kohlenstoff zu kommen, den wir ja brauchen, um diese Dinge aufzubauen, ob es jetzt ein farmakologisches Produkt ist oder Einfaches Kunststoffprodukt.
00:59:50: Wir brauchen diesen Kohlenstoff.
00:59:54: Die chemische Industrie und damit auch wir hängen davon ab und diese Industriezwecke ist aber umgekehrt auch ein wichtiger Teil in Europa.
01:00:08: Sie sehen, der Erdölverbrauch hat ca.
01:00:12: das gesamte Energieverbrauchs ausgemacht.
01:00:14: Das ist jetzt schon wesentlich, aber nur ein Teil davon.
01:00:19: Den großen Teil verbrennen wir, um unsere Maschinen zu bewegen, um unsere Häuser zu heizen, zu kühlen und uns zu bewegen, Dinge zu transportieren.
01:00:36: Deswegen wird wahrscheinlich auch hier noch länger Öl verwendet werden können für höhere Wertschöpfung für die Chemie, aber nichts ist so trotz.
01:00:45: Für die Desfossilierung müssen wir den Kohlenstoff bekommen, müssen wir hier auch andere Quellen angreifen und hier die Chemie auch auf diese Beine stellen zu können.
01:01:02: beim viel zitierten Wasserstoff, der uns ja auch sehr beschäftigt, weil wir alles auf Wasserstoff umstellen wollen von der Ja, Mobilität, wobei das, das hat sich jetzt ja wieder relativiert, aber Stahlerzeugung ist so eine Sache.
01:01:20: Wo kriegen wir denn den Wasserstoff her?
01:01:24: Wir reden immer von diesen großen Elektrolyseuren, aber die existieren noch nicht, die werden erst gebaut.
01:01:30: Dazu braucht man sehr viel Strom, Strom, den wir noch mal ehrlich sind, auch in Österreich nicht haben.
01:01:37: Im Moment wird der Wasserstoff, den wir brauchen, aus dem Erdgas erzeugt.
01:01:43: Erdgas ist ein... Ein chemisches Modikul heißt CH-IV, also es liegt ein Kohlenstoff und vier Wasserstoff.
01:01:49: Und das kann jetzt legen und die kriegen Wasserstoff.
01:01:52: Und so mache ich den Wasserstoff, den ich brauche, in Linz zum Beispiel, ganz groß, um dann den Düngemittel herstellen zu können.
01:02:00: Das wir heute seit ungefähr einhundert Jahren jetzt herstellen, um die Landwirtschaft dorthin zu bekommen, die Welt zu ernähren.
01:02:10: Aus dem Stickstoff der Luft, den Wasserstoff, den wir aus dem Erdgasgewinnen machen, wie Amoniak und aus dem dann den Herdstoff und dann den Düngemittel oder das Düngemittel.
01:02:26: Also es wird eine schwierige Sache, wird viel an Investitionen und auch an Kapazität an Fragen nach dem, warum brauchen, um wieder den Kreis schließen zu können.
01:02:40: Wir müssen uns damit beschäftigen, das effizienter zu machen, hier Lösungen aufzuzeigen, um hier eine nachhaltigere Wirtschaft zu bekommen, etwas, was im Kreislauf funktionieren kann und nicht nur linear ist.
01:02:54: Wichtig, das würde ich Ihnen mitgeben, der Kunststoff ist nicht nur ein Problem, er ist auch ein Rohstoff.
01:03:01: Bitte setzen, als Rohstoff.
01:03:04: Man muss ordentlich damit umgehen.
01:03:06: Er hat seine Vorteile.
01:03:07: Denkt, Wir sind hier in einem historischen Raum, ich sage es uns auf dem her, schaut euch um.
01:03:13: Wo ist kein Kunststoff?
01:03:15: Hier ist vielleicht etwas anders, aber blickt es an euch selber runter von der Kleidung bis zu den Dingen, die wir in Händen halten.
01:03:22: Fast überall sind Polymere, sind lange hier Büroklammerketten drinnen, die Kunststoff sind.
01:03:32: wo wir es nicht so wahrnehmen, dass das Kunststoff ist.
01:03:34: Wir denken immer noch Kunststoff bei der Verpackung oder bei so Dingen, die dann als Müll herum liegen.
01:03:44: Der Kunststoff ist ein tolles Material, ist wert im Kreislauf zu halten und soll auf jeden Fall wiederverwertet werden.
01:03:56: Ob das jetzt eine untergehende oder eine aufgehende Sonne ist, das kann man sich selber nachdenken, besser ist.
01:04:05: Ich hoffe nicht, dass ich sie hier beunruhigt habe, aber ich glaube Kunststoffe sind Materialen, wie vorher erwähnt habe, die nicht wegzudenken sind aus unserer Welt.
01:04:20: Fast nichts würde funktionieren unter die Kunststoffe, auch unsere Mobiltelefone nicht.
01:04:26: Die brauchen auch Isolatoren rund um ihre kleinen Kiebelchen, die drinnen sind, bis hin zu den, das haben wir ganz wenig gesprochen, auch der Medizintechnik sicher in den Hüftgelenken, aber gehen sie in ein Spital, wo sie es nicht in Kunststoff eingebracht sind, bis hin zu ihr.
01:04:42: die Spritze, die man hat, das sind Kunststoffmaterialien.
01:04:45: Also sind Dinge, die ganz wesentlich sind, auch für unser modernes Leben und und denen, ohne denen wir sicher nicht leben möchten.
01:04:56: Sie sind toll, aber sie müssen auch entsprechend behandelt werden.
01:05:00: von uns als Konsument, aber natürlich auch von der ganzen Wertschöpfungskette.
01:05:04: Und wir müssen sie in Kreislauf halten und nicht nur den Kunststoff bedenken, sondern immer im Vergleich, wenn wir das tun, immer in Kreisläufen denken und auch im Vergleich denken.
01:05:18: Wie vorher gesagt habe, nur weil etwas aus Papier ist, ist es nicht besser.
01:05:23: Der Baum schenkt uns die Zellulose nicht freiwillig, die müssen wir weg.
01:05:27: nehmen, um daraus Papier zu machen.
01:05:29: Und das ist ein extrem energie- und wasserintensiver Prozess.
01:05:36: Gut, damit danke, danke fürs Zuhören.
01:05:40: Freut mich, wenn Sie noch Fragen haben.
01:05:42: Danke.
01:05:46: Unsere nächsten Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender unter akademie-traunkirchen.com.
01:05:54: Wir freuen uns, Sie bei einem der nächsten Vorträge an der Internationalen Akademie Traumkirchen zu begrüßen.
01:06:01: Denn Wissen schafft Begeisterung.
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